MetaMask-Team infiltriert von nordkoreanischen Hackern: Die Identität des Hackers war bereits im September 2025 öffentlich bekannt, dennoch gelang es ihm im März dieses Jahres, aufgrund eines ausgelagerten Beschäftigungsverhältnisses die Hintergrundüberprüfung zu umgehen und bei MetaMask einzusteigen.
Laut Odaily veröffentlichte der DeFi-Forscher @Zun2025 auf der Plattform X einen Beitrag mit folgendem Inhalt: „MetaMask hat einen mit der DVRK verbundenen Hacker als Entwickler eingestellt, ohne eine angemessene Hintergrundüberprüfung durchzuführen. Dabei hätten sie seine Identität feststellen können.“
Der GitHub-Account des Hackers ist imyugioh und seit September 2025 wird er bereits öffentlich auf der Website der Lazarus Group geführt. Dennoch stellte MetaMask diese Person im März 2026 ein. Quelle: lazarus.group/team/mauro-liu. Stellen Sie sich einmal vor – eine der größten Wallets übergibt einer seit Langem bekannten Person von der DVRK-Hackerliste Zugriff auf das Kerncode-Repository. Man fragt sich, was bei den kleinen Protokollen passiert, die überhaupt kein Sicherheitsteam haben.“
Früheren Berichten zufolge mischte sich der nordkoreanische Hacker Tyler Knapp in das MetaMask-Team ein. Durch einen langjährigen externen Personaldienstleister wurde er als Outsourcing-Kraft ins Unternehmen gebracht und umging so den Hintergrundcheck des Unternehmens bei Direktanstellungen. Er arbeitete einen Monat im Unternehmen und war an der Entwicklung der Fiat-Ein- und Auszahlungsfunktion der Wallet beteiligt. Aufgrund ungewöhnlicher IPs und auffälligem Verhalten wurde er von den Sicherheitsmechanismen des Unternehmens erkannt. Daraufhin wurden ihm umgehend sämtliche Zugriffsrechte entzogen und alle von ihm betreuten Produktveröffentlichungen gestoppt. Es kam bislang weder zu nennenswertem Daten- noch zu finanziellen Verlusten.
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