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Berichten zufolge strebt Apple den Kauf eines Chipherstellers an, um die Fähigkeiten seiner AI-Server auszubauen.

Berichten zufolge strebt Apple den Kauf eines Chipherstellers an, um die Fähigkeiten seiner AI-Server auszubauen.

华尔街见闻华尔街见闻2026/07/16 13:26
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Von:华尔街见闻

Berichten zufolge hat Apple aufgrund der Verzögerung bei der Entwicklung des nächsten eigenen Chips Baltra die Leistungsgrenze des aktuellen M2 Ultra erreicht. Derzeit nimmt Apple Kontakt zu mehreren Halbleiter-Start-ups auf und hat Gespräche mit dem Modell-Kompressions-Start-up PrismML geführt. Konkrete Übernahmeziele und das Transaktionsvolumen wurden jedoch noch nicht bekannt gegeben, die entsprechenden Bewertungen befinden sich noch in einem frühen Stadium.

Apple drückt das Übernahmetempo für seine KI-Serverchip-Strategie.

Am 15. Juli berichtete The Information, Apple sucht aktiv nach Zielen für den Erwerb von Chip-Unternehmen und hat in den vergangenen Monaten Kontakt zu Investmentbanken sowie mehreren Halbleiter-Startups aufgenommen, um potenzielle Deals zu evaluieren.

Zuvor wurde der von Apple selbst entwickelte KI-Serverchip der nächsten Generation, Baltra, verzögert, und der aktuelle M2 Ultra stößt bei KI-Tasks in Datenzentren bereits an seine Leistungsgrenze. Apple sieht sich gezwungen, die entsprechenden hochbelasteten Aufgaben an die auf Nvidia-Infrastruktur basierende Google Cloud auszulagern.

Im Januar dieses Jahres hat Apple fast zwei Milliarden US-Dollar für die Übernahme des israelischen KI-Startups Q.ai ausgegeben – die zweithöchste Übernahme in der Geschichte des Unternehmens, nach dem Aufkauf von Beats Electronics für drei Milliarden US-Dollar im Jahr 2014.

M2 Ultra stößt an seine Leistungsgrenze, Verzögerung bei Baltra verschärft Rechenleistungsdruck

Apples derzeitige KI-Datenzentrumsleistung basiert auf dem M2 Ultra Chip, doch mit wachsender Größe der KI-Workloads erreichen die internen Server ihr Leistungslimit.

Laut The Information war der Start des nächsten KI-Serverchips von Apple, Baltra, ursprünglich für dieses Jahr geplant, wurde jedoch verschoben.

Bis zur Auslieferung von Baltra muss Apple einige der schweren KI-Tasks an externe Infrastruktur auslagern. Diese Aufgaben laufen derzeit auf Nvidia-Chips in der Google Cloud.

Dieses Szenario bedeutet, dass angesichts der schnellen wöchentlichen Iterationen von KI-Modellen Apples wichtigste KI-Infrastruktur einer doppelten Abhängigkeit gegenüber externen Anbietern unterliegt.

Bemerkenswert ist, dass Morgan Stanley in einer früheren Analyse enthüllte: Apple kauft große Mengen an fortschrittlicher SoIC-Packaging-Kapazität bei TSMC speziell für Baltra – das Auftragsvolumen soll 2026 bei 36.000 und 2027 sogar bei 60.000 Einheiten liegen.

Umfang und potenzielle Ziele der Transaktionen noch unklar

Die Übernahme von Q.ai im Januar dieses Jahres markierte einen Wendepunkt in Apples Übernahmestrategie.

Q.ai spezialisiert sich auf Technologien zur Interpretation von Sprache über feine Gesichtsbewegungen; eine Bewertung von fast zwei Milliarden US-Dollar zeigt, dass Apple bei strategischen Übernahmen nicht mehr an seiner früheren zurückhaltenden Herangehensweise festhält.

Der Deal diente nicht nur dem Technologieerwerb, sondern validierte auch einen Weg: Wenn interne Eigenentwicklungen langsamer als erwartet voranschreiten, kann eine externe Übernahme Fähigkeiten schnell ergänzen. Nun wird diese Strategie auch auf den Bereich der KI-Serverchips übertragen.

Laut Berichten unter Berufung auf informierte Kreise führte Apple kürzlich Gespräche mit dem Startup PrismML, das auf Modellkompression spezialisiert ist.

PrismML behauptet, ein großes Modell mit 27 Milliarden Parametern auf die lokale Ausführung auf einem iPhone komprimieren zu können, ohne dabei Leistung zu verlieren – genau diese Schlüsselkompetenz benötigt Apple für seine KI-Vision auf dem Endgerät.

Bislang hat Apple kein konkretes Übernahmeziel öffentlich genannt und auch keine Bandbreite für potenzielle Deals verraten. Die Kontakte befinden sich noch in der frühen Evaluierungsphase.

Beachtenswert ist, dass der Wettbewerb auf dem Markt für KI-Serverchips stark konzentriert ist, mit Nvidia als dominierendem Akteur. Um seine KI-Leistung durch Übernahmen substantiell zu verbessern, muss Apple Unternehmen mit hohem technischem Reifegrad und strategischer Passgenauigkeit finden – eine sehr hohe Hürde.

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