Schuldenaufnahme für Aktienhandel wird illusorisch? Koreanische Medien berichten: Die fünf größten Geschäftsbanken in Südkorea haben bereits 85 % ihres jährlichen Haushaltskreditrahmens ausgeschöpft.
Laut Odaily und den am 12. Juli veröffentlichten Daten der südkoreanischen Finanzbranche belief sich der Bestand an Privatkrediten (ohne politische Kredite) der fünf großen Geschäftsbanken – KB 국민은행, 신한은행, Hana Bank, Woori Bank und NH 농협은행 – Ende Juni auf insgesamt 647,58 Billionen Won, was einem Anstieg von 3,70 Billionen Won im Vergleich zum Jahresende entspricht. Die südkoreanische Finanzaufsichtsbehörde hat zu Jahresbeginn für sämtliche Finanzinstitutionen ein Gesamtziel zur Kontrolle von Privatkrediten ausgegeben und die maximale Wachstumsrate auf 1,5% für das Gesamtjahr festgelegt, unter dem tatsächlichen Wachstum von 1,7% des Vorjahres, um dem zu schnellen Anstieg der privaten Verschuldung entgegenzuwirken.
Bei Umrechnung dieses Ziels ergibt sich für die fünf großen Banken eine zulässige Höchstgrenze für neue Privatkredite von rund 4,34 Billionen Won im Jahr. Nach Banken aufgeteilt: KB 국민은행 909,2 Milliarden Won, 신한은행 850 Milliarden Won, Hana Bank 880,5 Milliarden Won, Woori Bank 826,6 Milliarden Won und NH 농협은행 870 Milliarden Won. Allein im ersten Halbjahr lag der tatsächliche Anstieg jedoch bereits bei 3,70 Billionen Won und entsprach damit 85,3% des Jahreslimits. Für das restliche Jahr verbleibt nur ein Spielraum von etwa 639,5 Milliarden Won, was für die sechs verbleibenden Monate eine äußerst begrenzte Kapazität bedeutet. (Wallstreetcn)
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