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Schwache Inflationsdaten dämpfen Zinserhöhungserwartungen, der US-Dollar liegt nahe dem Einmonatstief

Schwache Inflationsdaten dämpfen Zinserhöhungserwartungen, der US-Dollar liegt nahe dem Einmonatstief

汇通财经汇通财经2026/07/16 03:01
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1. Der US-Dollar-Index pendelte am Donnerstag um 100,50 und lag damit nahe dem über Nacht erreichten Einmonatstief von 100,35, das zuletzt am 18. Juni verzeichnet wurde. Der US-Produzentenpreisindex für Juni fiel unerwartet und verzeichnete den stärksten Rückgang gegenüber dem Vormonat seit 14 Monaten, was weiter bestätigte, dass sich die Inflation bereits vor der Eskalation der Lage im Nahen Osten abgeschwächt hatte.2. In Kombination mit den zuvor schwächer als erwarteten Juni-Verbraucherpreisindex- und Beschäftigungsdaten ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed im Juli die Zinsen anhebt, laut Marktteilnehmern von 45 % zu Wochenbeginn auf 11 % gesunken. Allerdings halten die Märkte die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung um mindestens 25 Basispunkte im September weiterhin für ausgeglichen.3. Analysten weisen darauf hin, dass eine Abschwächung der Daten in einem einzigen Monat wohl kaum auf eine anhaltende Inflationsverlangsamung hindeutet und dass die Eskalation der Lage im Nahen Osten den Abwärtsspielraum des US-Dollar begrenzen dürfte. Am Donnerstag legten die Ölpreise den vierten Handelstag in Folge zu, Brent-Rohöl hielt sich nahe dem Einmonatshoch bei 85,25 US-Dollar je Barrel. Die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten üben weiterhin Aufwärtsdruck auf die Inflationsaussichten aus.
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