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Die Ölpreise steigen zum dritten Mal in Folge und nähern sich einem Vierwochenhoch, während der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus nahezu zum Erliegen kommt und Trump mit einer Ausweitung der Angriffe droht.

Die Ölpreise steigen zum dritten Mal in Folge und nähern sich einem Vierwochenhoch, während der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus nahezu zum Erliegen kommt und Trump mit einer Ausweitung der Angriffe droht.

汇通财经汇通财经2026/07/15 11:23
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⑴ Die internationalen Ölpreise stiegen am Mittwoch den dritten Handelstag in Folge und erreichten damit den stärksten Stand seit etwa vier Wochen; der kumulierte Anstieg in den ersten beiden Tagen dieser Woche beträgt bereits fast zehn Prozent. ⑵ Die Lage zwischen den USA und dem Iran spitzt sich weiter zu: In den frühen Morgenstunden des Mittwochs griff das US-Militär erneut iranische Militärgüter an, um die Bedrohung für Handelsschiffe in der Straße von Hormus zu verringern. Washington hatte bereits am Dienstagabend eine Seeblockade gegen iranische Schiffe wieder aufgenommen. ⑶ In einem Medieninterview warnte Trump, dass die Angriffe innerhalb der nächsten sieben Tage auf das Stromnetz und wichtige Brücken sowie andere Infrastrukturen ausgeweitet werden könnten, falls der Iran nicht an den Verhandlungstisch zurückkehre. Er stellte jedoch klar, dass Ölförder- und Energieanlagen kurzfristig nicht zu den Angriffszielen zählen. ⑷ Ein zuvor geplanter Vorschlag zur Erhebung einer Transitgebühr von 20 % auf Waren im Durchgangsverkehr wurde wegen des starken Widerstands der Golf-Verbündeten vorerst auf Eis gelegt. Das Weiße Haus sucht nun stattdessen nach unmittelbaren Finanzierungszusagen von regionalen Partnern, um die erwartete Einnahmenlücke zu schließen. ⑸ Die Straße von Hormus ist für etwa ein Fünftel der weltweiten Transporte von Rohöl und Flüssigerdgas verantwortlich – momentan ist der Schiffsverkehr dort nahezu zum Stillstand gekommen. Zeitgleich verübte die Huthi-Miliz aus dem Jemen Raketen- und Drohnenangriffe auf Ziele innerhalb Saudi-Arabiens und damit den schwersten Angriff seit dem Waffenstillstand 2022. ⑹ API-Daten zeigen, dass die US-Rohölbestände in der vergangenen Woche lediglich um etwa 600.000 Barrel gesunken sind – deutlich weniger als der erwartete Rückgang um 2,7 Millionen Barrel. Dennoch bestimmt die geopolitische Risikoaufschlag weiterhin das kurzfristige Preisbild: Nach dem Bruch des Waffenstillstands sind die diplomatischen Erfolgschancen gesunken, der Markt preist eine weitere Eskalation der Lage ein.
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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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