US-Softwareaktien brechen ein, nachdem die enttäuschenden Quartalsergebnisse von IBM die Sorgen der Investoren verstärken
Am 14. Juli fielen laut Marktdaten von BIT (bit.com) die Aktien von US-amerikanischen Software- und IT-Dienstleistungsunternehmen, nachdem die International Business Machines Corporation (IBM) Geschäftszahlen veröffentlicht hatte, die unter den Erwartungen der Analysten lagen. Dies befeuerte erneut die Sorgen des Marktes hinsichtlich der Zukunftsaussichten des Sektors. Im frühen Handel am Dienstag brachen die IBM-Aktien um bis zu 26% ein – würde dieses Niveau bis Handelsschluss gehalten, wäre es die schlechteste Tagesperformance seit mindestens 1968. IBM führte die enttäuschenden Geschäftszahlen darauf zurück, dass die Kunden ihre Investitionen von IBMs Produkten hin zu Chips und Servern verlagerten. Die gesamte Softwarebranche kam unter Druck: Microsoft verlor 2%, Workday Inc. gab 6,3% nach, Salesforce Inc. sank um 3,2%, Autodesk Inc. fiel um 2,4% und SAP SE büßte 3,4% ein. Der iShares Expanded Tech-Software Sector ETF, der die Softwarebranche abbildet, lag zwischenzeitlich mit bis zu 2,7% im Minus, konnte anschließend jedoch einen Teil der Verluste wieder gutmachen.
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