Gold steigt um 50 Dollar! US-CPI für Juni vollständig abgeflaut
Huitong News, 14. Juli—— Die US-Inflationsdaten für den Juni sind keine einfache „Feinjustierung“, sondern ein „vollständiger, kollabierender Rückgang“. Sowohl der CPI als auch der Kern-CPI liegen deutlich unter den Erwartungen und brechen die bisherige Pattsituation, bei der die Inflation zwischen 3% und 4% klebte.
Nominaler CPI (jährlich): vorheriger Wert 4,2% → Erwartung 3,8% → veröffentlichter Wert 3,5% (deutlich unter der Erwartung, Rückgang um 0,7%)
Nominaler CPI (monatlich): vorheriger Wert +0,5% → Erwartung -0,1% → veröffentlichter Wert -0,4% (unter den Erwartungen)
Kern-CPI (jährlich): vorheriger Wert 2,9% → Erwartung 2,8% → veröffentlichter Wert 2,6% (unter den Erwartungen, Durchbruch einer wichtigen Marke)
Kern-CPI (monatlich): vorheriger Wert +0,2% → Erwartung +0,2% → veröffentlichter Wert 0,0% (unter den Erwartungen)
Der neue Fed-Vorsitzende Walsh steht vor einer „angenehmen Herausforderung“.
Der Rückgang dieser Inflationsdaten könnte ein „echter Absturz“ sein; die entscheidende Wirkung liegt in der „absoluten Frostwirkung auf Monatsbasis“ und dem „Mitziehen der Kernkomponenten nach unten“.
Ein 7%-Einbruch bei Energie ist die „große Waffe“, aber das Nullniveau beim Kern ist entscheidend
Noch erfreulicher für die Märkte ist, dass der monatliche Kern-CPI bei 0,0% liegt,
Der US-Dollar-Index fällt rasant.
(Tagesschart des US-Dollar-Index, Quelle: Easy Huitong)
Das „-0,1%“ beim Wohnungs-CPI sendet ein wichtiges Signal
Das verborgene Geheimnis in Walshs Kongressaussage: KI-Aufbau und monetäre Verteidigungslinie
Der im Mai neu amtierende Fed-Vorsitzende Walsh zeigt eine ausgeprägte Haltung als „Neuer Chef, der den Ruf verteidigt“.
Walsh betont, dass „die Fed anhaltend hohe Inflation niemals tolerieren wird“ und „potenzielle Inflation durch Geldpolitik bestimmt wird“.
In den letzten Jahren lag die Inflation dauerhaft bei 3%-4% (deutlich über dem Fed-Ziel von 2%), zudem gab es politischen Druck von Trump und von Direktor Waller, der „Zinserhöhung im Juli“ forderte.
Als neuer Vorsitzender ist es Walshs erste Priorität, die Unabhängigkeit und das entschlossene Auftreten der Fed zu wahren – ein Nachgeben ist ausgeschlossen.
In seiner Anhörung spricht Walsh ausführlich über Investitionen der Unternehmen, insbesondere „wuchs die Gesamtausstattungsinvestition im ersten Quartal um rund 8%, Ausgaben im Hightech-Bereich stiegen annualisiert fast um 25%“.
Das liefert eine theoretische Grundlage für eine künftige „weiche Landung“ und sogar dafür, die Zinsen nicht zu senken.
Gold rast innerhalb eines Tages um 50 Dollar nach oben
Als der CPI veröffentlicht wurde, übertraf der Rückgang die Erwartungen „in jeder Hinsicht“:
Echte Renditen von US-Staatsanleihen stürzen ab: Mit dem Absinken der Zinserwartungen stürzten sowohl die Renditen als auch der US-Dollar-Index ab.
Gold-Bullen schlagen wild zurück: Gold als zinsloses Asset hat seine größten Feinde in „hohen Zinssätzen“ und „Fed-Zinserhöhungen“. Wenn die Drohung einer Zinserhöhung verschwindet und der Dollar sinkt, explodiert die bislang angestaute Stimmung der Gold-Bullen und treibt den Preis direkt um über 50 Dollar nach oben.
(Tagesschart Spot-Gold, Quelle: Easy Huitong)
Fazit und Marktausblick: Ultimative Vermutungen zur Juli-Sitzung
Die Wahrscheinlichkeit, die Zinssätze unverändert zu lassen, sprang direkt von 60% auf 84%.
(FED Watch Zinssatz-Futures, Quelle: CME)
Obwohl Walsh wahrscheinlich auch in der späteren halbjährlichen Anhörung zur Geldpolitik weiterhin den „Sturkopf-Modus“ behalten wird (zum Beispiel behaupten, dass ein einziger Monat mit niedrigen Daten kein Trend sei und die Fed weiter beobachten müsse), ist dem Markt ganz klar bewusst – die Warnung vor einer Zinserhöhung im Juli ist definitiv vorbei.
Wenn die kommenden Einzelhandels- und Arbeitsmarktdaten „ruhig und stabil“ bleiben, wird der Markt weiter beobachten. Sollte der Arbeitsmarkt „stark nachgeben“, dann wird der Markt, zusammen mit dem unerwartet niedrigen CPI, sofort vom „Zinssenkungsrausch“ zur „Rezessionsangst“ wechseln. Gold würde dann wegen der Kombination aus Sicherheits- und Zinssenkungserwartung eine deutliche Rally erleben.
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