Der US-Verbraucherpreisindex verzeichnet zum ersten Mal seit 2020 einen Rückgang, Kernindex bleibt unverändert
BlockBeats News, 14. Juli: In den USA wurde im Juni zum ersten Mal seit sechs Jahren ein Rückgang der Verbraucherpreise verzeichnet, während ein wichtiger Inflationsindikator stabil blieb. Dies nimmt einen Teil des Drucks von der Fed, die Leitzinsen zu erhöhen.
Laut den am Dienstag vom U.S. Bureau of Labor Statistics veröffentlichten Daten fiel der Verbraucherpreisindex (CPI) im Vergleich zum Mai um 0,4 %, lag jedoch 3,5 % höher als vor einem Jahr. Der Kernindex, der Lebensmittel und Energie ausklammert, blieb gegenüber Mai unverändert und stieg im Jahresvergleich um 2,6 %.
Der Bericht zeigte, dass mit dem Abklingen des durch den Iran-Konflikt ausgelösten Energieschocks der Rückgang der Benzinpreise im Juni den Verbrauchern eine gewisse Entlastung verschaffte. Fed-Vertreter dürften diese Daten vor ihrer Sitzung Ende des Monats begrüßen; allerdings könnte ein erneutes Aufflammen der Spannungen zwischen den USA und Iran mit darauf folgenden höheren Ölpreisen die inflationsbedingten Auswirkungen des Konflikts verlängern.
Da Investoren ihre Erwartungen an eine Zinserhöhung der Fed im Juli zurücknahmen, stiegen die US-Aktienindex-Futures, während die Anleiherenditen fielen. Die Daten zeigten, dass die Kerninflation gedämpft war, was vor allem auf niedrigere Preise für Bekleidung und Gebrauchtwagen zurückzuführen ist. Auch die Kosten für Kraftfahrzeugversicherungen gingen deutlich zurück.
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