Die Wall Street ist angespannt wegen des heutigen „falschen Abkühlens“ des Verbraucherpreisindex (CPI), der Anleihemarkt setzt bereits auf eine Zinserhöhung im Juli.
BlockBeats News, 14. Juli. Die USA werden heute Abend um 20:30 Uhr UTC+8 die CPI-Daten für Juni veröffentlichen. Der Markt geht allgemein davon aus, dass der Rückgang der Benzinpreise dazu führen könnte, dass der Gesamt-CPI im Juni um 0,1% bis 0,2% gegenüber dem Vormonat sinkt, und die Wachstumsrate gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich von 4,2% im Mai auf 3,8% fällt; der Kern-CPI wird voraussichtlich um etwa 0,2% im Monatsvergleich steigen, wobei die jährliche Rate auf etwa 2,8% sinkt.
Mehrere Wall-Street-Institutionen sind jedoch der Ansicht, dass dieser Rückgang der Inflation vor allem auf die gesunkenen Energiepreise zurückzuführen ist und nicht bedeutet, dass der Inflationsdruck in den USA abgeklungen ist. Die Weitergabe von Kosten für Wohnen, Kfz-Versicherungen, Reiseleistungen und Zollgebühren an die Warenpreise könnte die Kerninflation weiterhin hartnäckig halten.
Gleichzeitig setzt der Anleihemarkt zunehmend auf eine Zinserhöhung der Fed. Zinsoptionen zeigen, dass die implizite Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung der Fed um 25 Basispunkte im Juli von weniger als 10% auf etwa 50% gestiegen ist, wobei die Rendite der US-Staatsanleihen mit zweijähriger Laufzeit weiterhin über 4,25% liegt. Fed-Gouverneur Waller erklärte zuvor, dass eine kurzfristige Zinserhöhung in Betracht gezogen werden sollte, falls der Kern-CPI wieder steigt.
Institutionen sind sich weitgehend einig, dass selbst wenn der Gesamt-CPI infolge der Energiepreise fällt, die Entwicklung des Kern-CPI und dessen Unterstruktur entscheidend dafür sein werden, ob die Inflation in den USA ihren Höhepunkt tatsächlich erreicht hat und wie der weitere Kurs der Fed ausgestaltet wird.
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