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Analyse: Die Zinserhöhungserwartungen der Federal Reserve für Juli steigen, Bitcoin gerät unter Druck und fällt.

Analyse: Die Zinserhöhungserwartungen der Federal Reserve für Juli steigen, Bitcoin gerät unter Druck und fällt.

BlockBeatsBlockBeats2026/07/14 03:44
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BlockBeats berichtet, dass Bitcoin in den vergangenen 24 Stunden um über 2% gefallen ist und aktuell bei etwa 62.380 US-Dollar notiert. Die Erwartung einer möglichen Zinserhöhung durch die Federal Reserve bereits im Juli hat sich deutlich verstärkt, wobei der Geldmarkt die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung in diesem Monat nun auf etwa 50% einschätzt – vor wenigen Tagen lag sie noch bei rund 10%.


Die Änderung der Erwartungen resultiert daraus, dass Fed-Gouverneur Waller erklärte, die Notenbank-Vertreter könnten gezwungen sein, die Zinsen zur Eindämmung des Preisdrucks anzuheben. Die Rendite zweijähriger US-Staatsanleihen stieg daraufhin auf 4,29% und erreichte damit den höchsten Stand seit Anfang letzten Jahres. Die eskalierenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran sowie steigende Ölpreise verstärken ebenfalls die Inflationssorgen, WTI-Rohöl-Futures haben sich von 67 US-Dollar pro Barrel zu Monatsbeginn auf fast 80 US-Dollar erhöht.


Das US-Arbeitsministerium wird am Dienstag den Verbraucherpreisindex für Juni veröffentlichen. Von Bloomberg befragte Ökonomen erwarten, dass die jährliche Steigerungsrate des Gesamt-CPI unter 4% sinken wird und sowohl die Gesamt- als auch die Kerninflation im Monatsvergleich erstmals seit Januar zurückgehen könnten; im Mai lagen diese Werte bei 4,2% bzw. 2,9%. Allerdings könnte der jüngste Anstieg der Ölpreise dazu führen, dass der Markt diese Daten als nachlaufenden Indikator betrachtet. Sollte sich die Inflation als hartnäckiger erweisen, könnten die Zinserhöhungsängste weiter zunehmen.


Der Markt wird anschließend besonderes Augenmerk auf die Aussage des Fed-Präsidenten Walsh vor dem Kongress legen. ING-Analysten sind der Meinung, Walsh könnte betonen, dass die Inflationserwartungen weiterhin moderat bleiben und es ausreichend Gründe gibt, die Zinsen unverändert zu belassen. Selbst wenn es letztlich zu einer Zinserhöhung kommt, könnte diese später wieder rückgängig gemacht werden und die Senkungen könnten stärker ausfallen als die Erhöhungen.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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