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Der US-Dollar-Index verharrt in einer Seitwärtsbewegung, drei bevorstehende Ereignisse könnten Turbulenzen auslösen.

Der US-Dollar-Index verharrt in einer Seitwärtsbewegung, drei bevorstehende Ereignisse könnten Turbulenzen auslösen.

汇通财经汇通财经2026/07/13 13:31
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⑴ Am Montag blieb der US-Dollar-Index stabil bei 100,9 und hielt sich im gesamten Juli größtenteils auf diesem Niveau. Anleger wägen weiterhin zwischen der Entwicklung der geopolitischen Lage im Nahen Osten und den Aussichten der US-Geldpolitik ab; derzeit herrscht ein Gleichgewicht zwischen Bullen und Bären. ⑵ Die neue Runde militärischer Auseinandersetzungen zwischen den USA und Iran sowie die Unsicherheit über den Schifffahrtsstatus in der Straße von Hormus treiben die Ölpreise nach oben. Die angespannte Stimmung am Energiemarkt bietet dem US-Dollar eine gewisse Absicherung, jedoch ist das Aufwärtspotenzial aufgrund der vorsichtigen Erwartungshaltung hinsichtlich dieser Woche begrenzt. ⑶ In dieser Woche stehen zahlreiche wichtige Ereignisse an: Die US-CPI- und PPI-Berichte liefern neueste Hinweise auf den Inflationstrend, während die Aussage von Fed-Chairman Warsh vor dem Kongress möglicherweise entscheidende Signale zum künftigen Kurs der Geldpolitik aussendet. Das Zusammenspiel dieser drei Faktoren könnte die aktuelle geringe Volatilität des US-Dollars durchbrechen. ⑷ Laut Preisbildung am Zinsmarkt rechnen Trader derzeit damit, dass die Federal Reserve in diesem Jahr mindestens einmal die Zinsen anhebt. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September liegt bei etwa 71 %; diese Erwartung ist bereits teilweise vom Markt eingepreist. Sollte jedoch das Inflationsdatenwerk die Prognosen übertreffen oder Warsh eine restriktive Haltung einnehmen, dürfte die Wahrscheinlichkeit weiter steigen und den US-Dollar stärken. ⑸ Der US-Dollar hat gegenüber dem Euro leicht an Wert verloren, während er gegenüber dem Yen zulegen konnte. Der Druck auf den Yen resultiert aus der Erwartung, dass Japans staatlicher Rentenfonds seine Asset-Allokation kurzfristig nicht ändern wird. Diese Nachricht hat die bisherigen Bedenken bezüglich einer massiven Rückführung japanischer Kapitalströme gelindert und den Kurs des US-Dollars gegenüber dem Yen gestärkt. ⑹ Die derzeitige Seitwärtsbewegung des US-Dollar-Index in einer engen Spanne dürfte nicht von Dauer sein: Der faktische Zustand der Schifffahrt in der Straße von Hormus, der CPI-Wert und die Wortwahl von Warsh werden gemeinsam die nächste Richtung bestimmen. Sollte das geopolitische Risiko nicht deutlich steigen und die Inflation moderat sinken, könnte der US-Dollar unter Druck geraten; im Gegenteil, falls die Inflation hartnäckig bleibt und die Aussage von Warsh restriktiv ausfällt, hat der US-Dollar-Index das Potenzial, die Konsolidierungszone des Monats Juli nach oben zu verlassen.
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