Der Wiederanstieg des US-Dollars setzt Silber unter Druck, das an das untere Ende der Seitwärtsrange zurückkehrt – Vorsicht vor erneutem Durchbruch.
Am Montag während der asiatischen Handelssitzung setzte der internationale
Zuvor hatten die USA und Iran eine zeitlich begrenzte Vereinbarung getroffen, sodass erwartet wurde, dass die Versorgung mit Energie aus dem Nahen Osten langsam wieder normalisiert würde, was einen Rückgang der internationalen Ölpreise zur Folge hatte. Allerdings haben die jüngsten militärischen Eskalationen die zuvor optimistischen Erwartungen rasch gedämpft. Seitens Iran wurde betont, dass weitere Gespräche erst möglich seien, nachdem die USA ihre Versprechen hinsichtlich der Gewährleistung der Schiffssicherheit und der Wiederaufnahme der iranischen Rohölexporte einlösen; dies deutet auf anhaltende Unsicherheit in der Region in naher Zukunft hin.
Außerdem richtet sich die Aufmerksamkeit des Marktes auf die erstmalige Anhörung von Fed-Präsident Kevin Walsh vor dem US-Kongress in dieser Woche. Die Investoren konzentrieren sich dabei auf dessen Einschätzungen zur US-Wirtschaft, zur Inflationsentwicklung und zum künftigen geldpolitischen Kurs, um die weitere Strategie der Federal Reserve besser bewerten zu können.
Im 4-Stunden-Zeitfenster zeigt Silber eine Konsolidierungsbewegung auf niedrigem Niveau; der Kurs bewegt sich nahe dem kurzfristigen gleitenden Durchschnitt, der MACD liegt über der Nulllinie, die roten Balken schrumpfen, der RSI verbleibt um 55, die Kräfte von Bullen und Bären sind ausgeglichen. Liegen die US-CPI-Daten unter den Erwartungen, könnte Silber die Schwelle von 60 USD überschreiten und weiter steigen; zeigt sich die Inflation robust und treibt den US-Dollar weiter an, könnte Silber die Unterstützung bei etwa 57,20 USD erneut testen und kurzfristige Schwankungen dürften zunehmen.
Redaktionszusammenfassung
Verantwortlicher Redakteur: Zhu Hanan
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