Ausländische Kapitalabflüsse lassen den südkoreanischen Aktienindex unter 7.000 Punkte fallen – Im Jahresverlauf wurde 35-mal der „Sidecar“-Mechanismus durch extreme Kursschwankungen ausgelöst.
Gelonghui, 13. Juli – Laut südkoreanischen Medien fiel der Korea Composite Stock Price Index (KOSPI) im Tagesverlauf zeitweise unter die 7.000-Punkte-Marke und löste damit in diesem Jahr zum siebten Mal den Circuit Breaker aus. Aufgrund erneut zunehmender geopolitischer Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben ausländische und institutionelle Investoren in großem Umfang Aktien verkauft, was zu dem deutlichen Kursrückgang führte. Es ist das erste Mal seit dem 4. Mai, dass der KOSPI innerhalb der vergangenen zwei Monate im Handel die 7.000-Punkte-Grenze unterschritten hat. Die Daten zeigen, dass ausländische und institutionelle Investoren beim Verkauf die Führung übernahmen: Ausländer verkauften netto Aktien im Wert von 2,23 Billionen Won, institutionelle Investoren im Wert von ca. 570 Milliarden Won, während private Investoren netto fast 2,7 Billionen Won kauften. Innerhalb der institutionellen Investoren kaufte der National Pension Fund netto etwa 220 Milliarden Won. In letzter Zeit erlebte der südkoreanische Aktienmarkt heftige Schwankungen mit teils starken Kursanstiegen und -einbrüchen.
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