Eine kurze Einführung in den Meisterkurs zur US-Dollar-Liquidität
1. Es freut mich sehr, gemeinsam mit Wallstreet Nachrichten einen Meisterkurs über die Dollar-Liquidität zu veranstalten. Der Unterricht findet am Sonntag, dem 26. April, in Shanghai statt, etwa von morgens bis zum Abend.Die genauen Kursinhalte und die Anmeldemöglichkeiten entnehmen Sie bitte dem Poster am Ende des Textes.
2. Ehrlich gesagt habe ich einige Bedenken bezüglich dieses Kurses. Der Grund ist, dass dieser Kurs ursprünglich von einer Schulungsveranstaltung für junge Mitarbeiter (vor allem Forschungs- und Anlageabteilungen) bei der zuständigen Behörde stammt und erweitert wurde. Auch wenn ich den Gesamtinhalt stark vereinfacht habe, bleibt objektiv betrachtet der fachliche Anspruch recht hoch. Es wird viel Grundwissen zur amerikanischen Geldpolitik, Zentralbanken und der mikrostrukturellen sowie regulatorischen Rahmenstruktur des Bankenmarktes vermittelt sowie aktuelle wissenschaftliche Forschung behandelt. Daher empfiehlt sich der Kurs besonders für Fachleute aus globaler Makroanalyse oder politischer Forschungsarbeit und weniger für private Investoren.
3. Der gesamte Kurs ist sehr konzeptorientiert, faktenbasiert, mechanismsorientiert und auf Verständnis ausgerichtet, hingegen sehr wenig auf praktische Anwendung und Strategie.
Wer den Inhalt unmittelbar im Rahmen von Investitionsentscheidungen anwenden möchte, sollte sich die Anmeldung gut überlegen. Für Interessierte, die unsicher sind, ob der Kurs passend ist, können Sie einen Blick auf die Kursübersicht werfen. Wenn die meisten Themen kein Interesse wecken oder unklar erscheinen, sollte die Anmeldung gut überlegt werden.
4. Das Ziel des Kurses ist es, auf Basis aktueller wissenschaftlicher Literatur und bisheriger Marktbeispiele das Konzept und den Analyse-Rahmen der „Dollar-Liquidität“ relativ genau und gründlich zu verstehen. Die konkreten Ziele umfassen:
1) Vertrautheit mit dem T-Account-Framework (dem grundlegenden Werkzeug der Liquiditätsanalyse) und Verständnis der grundlegenden Begriffe der Geldtheorie aus der Perspektive des T-Kontos.
2) Verständnis der Funktionsweise des Federal Reserve und des US-Bankensystems (z.B. wie die Federal Reserve den Politikzins steuert und die mikroökonomischen Auswirkungen des Endes der Bilanzreduzierung).
3) Vertrautheit mit dem Onshore- und Offshore-Dollar-Markt (Repo-Markt, Swap-Markt etc.) und den umfassenden Liquiditätsindikatoren des Geldmarktes (also der engen Dollar-Liquidität).
4) Vertrautheit mit den breiten Dollar-Liquiditätsindikatoren und deren Bedeutung für Investments.
5. Der Kurs dauert relativ lang, der Unterricht findet möglicherweise an der Tafel (nicht nur mit PPT) statt. Es ist ratsam, Stift und Notizbuch mitzubringen. Am Vorabend bitte ausreichend schlafen, das Kursniveau ist anspruchsvoll.
Das Zuhören birgt (unverständliche) Risiken – Anmeldung bitte mit Vorsicht!
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
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