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Südkoreanische Aktien bleiben im 15. Jahr in Folge von den MSCI-Entwickelten Märkten ausgeschlossen, Aufsichtsbehörden stehen weiterhin unter dem Schatten der Finanzkrise von 1997.

Südkoreanische Aktien bleiben im 15. Jahr in Folge von den MSCI-Entwickelten Märkten ausgeschlossen, Aufsichtsbehörden stehen weiterhin unter dem Schatten der Finanzkrise von 1997.

BlockBeatsBlockBeats2026/07/09 10:15
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BlockBeats Nachricht, am 9. Juli: Obwohl der südkoreanische Aktienmarkt durch die führenden AI-Chiphersteller wie Samsung Electronics und SK Hynix weiterhin stark ist und mehrere Reformen am Kapitalmarkt durchgeführt werden, stuft MSCI Südkorea zum 15. Jahr in Folge weiterhin als „Schwellenmarkt“ ein. Der Hauptgrund sind weiterhin Begrenzungen beim Zugang für ausländische Investoren sowie die unzureichende Öffnung des Offshore-Marktes für den Won.


Berichten zufolge befürchten südkoreanische Regulierungsbehörden seit langem, dass eine Liberalisierung des Offshore-Won-Handels eine Wiederholung der Kapitalflucht und einen Absturz des Won während der Asienkrise 1997 zur Folge haben könnte, weshalb die Devisenmarktregulierung nie vollständig gelockert wurde. Südkorea hat zwar inzwischen Maßnahmen wie das integrierte Treuhandkonto und verlängerte Handelszeiten für den Won eingeführt, die Abwicklung des Won bleibt jedoch auf das Inland beschränkt. MSCI ist der Ansicht, dass das Maß der Marktöffnung immer noch nicht dem Standard von entwickelten Märkten entspricht.


Institutionen geben an, dass Südkorea im Falle eines erfolgreichen MSCI-Upgrades zum entwickelten Markt voraussichtlich rund 30 Milliarden US-Dollar an passivem Kapital anziehen könnte. Der Anteil Südkoreas im Index für entwickelte Märkte würde jedoch nur etwa 3 % betragen, was geringer ist als die aktuelle Gewichtung von etwa 24 % im MSCI-Schwellenmarktindex. Insbesondere Small- und Midcap-Aktien könnten deshalb unter Kapitalabflüssen leiden.


Analysten sind der Meinung, dass das langfristig bestehende „Korea-Discount“-Problem bei Bewertungen nur durch strukturelle Reformen wie Steuerreform, verbesserte Aktionärsrendite und bessere Unternehmensführung wirklich gelöst werden kann – und nicht allein durch eine Änderung der Marktkategorisierung.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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