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Institution: Das schlechteste Quartal für Gold in zwölf Jahren ist zu Ende gegangen, im zweiten Halbjahr wird eine Erholung und ein Jahresanstieg erwartet.

Institution: Das schlechteste Quartal für Gold in zwölf Jahren ist zu Ende gegangen, im zweiten Halbjahr wird eine Erholung und ein Jahresanstieg erwartet.

汇通财经汇通财经2026/07/09 06:29
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Von:汇通财经

Huitong Net, 9. Juli—— Invesco hat in seinem neuesten Quartalsbericht zur Goldanalyse festgestellt, dass das zweite Quartal 2026 das schwächste Quartal seit zwölf Jahren markiert, beeinflusst durch anhaltend hohe Inflation, stärkere Zinserwartungen der Federal Reserve, einen starken US-Dollar und das Nachlassen des Sicherheitsaufschlags. Dennoch sei diese Korrektur eine gesunde Anpassung nach einem langfristigen Preisanstieg, und die weiterhin umfangreichen Goldkäufe der globalen Zentralbanken bieten eine solide strukturelle Unterstützung. Institutionen sehen weiterhin optimistische Perspektiven für eine Erholung von Gold im zweiten Halbjahr und erwarten ein positives Jahresergebnis.



Der jüngste Quartalsausblick für Gold von Invesco zeigt, dass Gold im zweiten Quartal 2026 das schlechteste Ergebnis seit zwölf Jahren erzielte. Steigende Energiepreise erhöhten die Inflationserwartungen, der Markt rechnete zunehmend mit Zinserhöhungen, ein starker US-Dollar und der Rückgang des geopolitischen Sicherheitsaufschlags führten zu einer tiefen Korrektur des Goldpreises. Institutionen betonen jedoch, dass diese Anpassung eine gesunde Korrektur nach einem langfristigen Preisanstieg ist. Dank der strukturellen Unterstützung durch die fortwährenden groß angelegten Goldkäufe der globalen Zentralbanken dürfte sich das Gold im zweiten Halbjahr stabilisieren und erholen; die positive Jahresperformance und die langfristige Anlagestrategie bleiben stabil.

Tiefgreifende Korrektur im zweiten Quartal - schlechteste Performance seit zwölf Jahren


Sam Whitehead, Head of Alternative Assets und ESG ETF Product Strategies, Benjamin Jones, Global Head of Research, und David Scales, Senior ETF Investment Editor bei Invesco, analysieren gemeinsam: Der Goldpreis fiel im zweiten Quartal um insgesamt 14,1% und gab damit den gesamten Zugewinn des ersten Quartals wieder ab. Verglichen mit dem historischen Intraday-Hoch von Ende Januar dieses Jahres fiel der Preis deutlich zurück.

Der Rückgang konzentrierte sich hauptsächlich auf Mai und Juni. Am 24. Juni unterschritt der Goldpreis zum ersten Mal seit November 2025 die psychologisch wichtige Marke von 4000 US-Dollar pro Unze und pendelte zum Quartalsende um diesen Preis, schloss schließlich bei 4008 US-Dollar pro Unze.

Der Rückgang dieses Quartals stellte die schlechteste Quartalsperformance seit dem zweiten Quartal 2013 dar, in dem der Goldpreis um 22,7% fiel. Analysten betonen, dass eine tiefgreifende Korrektur nach einem über längere Zeit starken Kursanstieg eine normale Marktentwicklung ist. Die aktuelle Korrektur baut effektiv das Risiko einer Überhitzung ab, und der Goldpreis liegt trotz allem in den vergangenen zwölf Monaten noch 21,3% im Plus – der langfristige Aufwärtstrend bleibt intakt.

Institution: Das schlechteste Quartal für Gold in zwölf Jahren ist zu Ende gegangen, im zweiten Halbjahr wird eine Erholung und ein Jahresanstieg erwartet. image 0

Mehrere negative Faktoren verstärken sich und belasten die Goldentwicklung im zweiten Quartal


Der Druck auf den Goldpreis im zweiten Quartal resultierte aus mehreren makroökonomischen Negativfaktoren. Der Konflikt zwischen den USA und Iran trieb die Energiepreise in die Höhe, weshalb der Markt eine anhaltende Inflation befürchtet und davon ausgeht, dass die Federal Reserve ihre Hochzinspolitik länger beibehalten wird – das erhöht die Opportunitätskosten für das Halten von gold, das keine Zinsen abwirft. Der US-Dollar gewann zudem vorübergehend an Stärke und verteuerte den Goldkauf für Investoren außerhalb der USA, was die Nachfrage im Ausland minderte. Darüber hinaus rechnete der Markt optimistisch mit Durchbrüchen in den Verhandlungen zwischen USA und Iran, wodurch der geopolitische Sicherheitsaufschlag für Gold schrittweise abgebaut und der Goldpreis zusätzlich belastet wurde.

Im Mai stiegen die US-Inflationsdaten erneut; der Preisindex für persönliche Konsumausgaben erreichte 4,1%, der Kernpreisindex liegt bei 3,4% – beides neue Höchststände und Zeichen für die Persistenz der Inflation. Kevin Warsh, der neue Vorsitzende der Federal Reserve, sowie das Federal Open Market Committee sendeten klare Signale für eine striktere Geldpolitik. Angesichts der fünf Jahre in Folge überschüssigen Inflation erklärte man, alles zu unternehmen, um die Preise zu stabilisieren; die Erwartung von Zinserhöhungen verstärkte sich rasch. Die Markterwartungen änderten sich drastisch – statt der zu Jahresbeginn vorherrschenden Erwartungen einer Zinssenkung geht man nun von einem höheren Zinserhöhungsrisiko zum Jahresende aus. Das belastet den Goldpreis erheblich.

Kurzfristige Risiken bleiben; entscheidende Faktoren für den weiteren Verlauf klar erkennbar


Analysten warnen, dass das kurzfristige Abwärtspotenzial des Goldpreises noch nicht vollständig ausgepreist ist – die kommenden Monate stellen eine entscheidende Phase für die Marktentwicklung dar.

Für die weitere Marktentwicklung sind zwei Kernvariablen besonders im Fokus: Erstens, ob die Inflation angesichts rückläufiger Ölpreise weiter abkühlt und ihre Persistenz verliert; zweitens, ob der US-Dollar seine Stärke beibehält. Das Zusammenspiel von hoher Inflation und starkem US-Dollar sind weiterhin wichtige kurzfristige Belastungsfaktoren für Gold – das Risiko bleibt bestehen.

Strukturelle Unterstützung bleibt stabil – positive Erwartungen für das zweite Halbjahr


Trotz der kurzfristig negativen Entwicklungen bleibt Invesco für das zweite Halbjahr 2026 optimistisch. Der Kern der Unterstützung kommt von den fortwährenden Goldkäufen der globalen Zentralbanken.

Laut World Gold Council geben 45% der befragten Zentralbanken an, ihre Goldreserven im kommenden Jahr erhöhen zu wollen – ein Rekordwert. 89% der Institutionen gehen davon aus, dass die Goldreserven der Zentralbanken weltweit weiter steigen werden. In den vergangenen Jahren haben die meisten Zentralbanken ihren Goldanteil stetig erhöht – zum Absichern gegen geopolitische Risiken, für Inflationsschutz und zur Optimierung der Währungsreserven. Zentralbankkäufe sind zudem weniger preisempfindlich und können den Goldpreis langfristig stabilisieren.

Im Gegensatz zu stabilen Zentralbanken liegt die Marktnachfrage stärker im Trend der Preisentwicklung; physische Goldkäufe von Privatanlegern und Umschichtungen von institutionellen Geldern reagieren auf Preisschwankungen. Analysten betonen, dass Gold aufgrund seiner vielfältigen Eigenschaften – niedrige Korrelation, keine Kreditrisiken, Wertstabilität – weiterhin ein unverzichtbares Absicherungsinstrument in weltweiten Portfolio-Strukturen bleibt.

Fazit


Insgesamt ist die tiefgreifende Korrektur von Gold im zweiten Quartal eine Folge der konzentrierten Freisetzung makroökonomischer Negativfaktoren und stellt eine gesunde technische Anpassung dar, ohne den langfristigen Aufwärtstrend zu beeinträchtigen. Kurzfristig muss der Markt noch den Druck durch Zinserwartungen und den starken US-Dollar verarbeiten. Die strukturelle Unterstützung durch die anhaltenden Zentralbankkäufe bleibt jedoch bestehen.

Mit zunehmender Klarheit bei Inflation und Geldpolitik dürfte Gold die schwankenden Phasen beenden, sich im zweiten Halbjahr schrittweise erholen und das Jahr insgesamt mit einem Kurszuwachs abschließen.

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Wochenchart von Gold (Spot) – Quelle: EasyHuitong

Ostasiatische Zeitzone, 9. Juli, 11:24 Uhr – Gold (Spot) notiert bei 4058,88 USD/Unze

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