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Steigen, steigen, steigen – über Nacht hat sich alles verändert!

Steigen, steigen, steigen – über Nacht hat sich alles verändert!

金融界金融界2026/07/04 01:04
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Von:金融界

Quelle: Wall Street Intelligence Circle

Die globalen Märkte setzten am Freitag ihren Aufwärtstrend fort, und die Stimmung ist wieder deutlich besser:

- Die Aktienmärkte im asiatisch-pazifischen Raum stiegen auf breiter Front, die südkoreanische Börse verzeichnete ein starkes Comeback, die europäischen Börsen erreichten als Erste neue Allzeithochs und die US-Futures legten leicht zu – das Kapital beginnt wieder, risikoreiche Anlagen zu bevorzugen;

- Der Goldpreis stieg den dritten Tag in Folge und erreichte ein Zweiwochenhoch;

- Der US-Dollar-Index fiel leicht und liegt weiterhin unter der Marke von 101;

- Die Ölpreise erholten sich leicht, Rohöl aus den USA blieb jedoch unter 70 US-Dollar.

Erstens bleibt das Muster „schwächerer Dollar, alles steigt“ erhalten. Der Markt baut die vor den Arbeitsmarktdaten bestehende „Zinsangst“ ab. Aktuell wird die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung der Federal Reserve im September auf etwa 45 % geschätzt (weniger als 50 %). Der Markt bevorzugt derzeit die „süße Seite schwacher Arbeitsmarktdaten“ und nicht die „bittere Seite“. Investoren sind aktuell wieder eher bereit zu handeln: Der Dollar schwächt sich ab, die Wahrscheinlichkeit für Zinserhöhungen sinkt und der weltweite Liquiditätsdruck lässt nach. Ob ein abkühlender Arbeitsmarkt tatsächlich Wachstumsrisiken bedeutet, wird frühestens nächste Woche diskutiert werden.

Zweitens hat das starke Comeback der südkoreanischen Börse für die globalen Märkte große Bedeutung: Es zeigt, dass kurzfristige Zwangsliquidationen und mechanische Verkaufswellen nicht weiter eskalieren. Damit ist das Risiko im Zusammenhang mit KI jedoch noch nicht gebannt – die erste Deleveraging-Welle wurde zwar gestoppt, aber der Markt hat sich lediglich von extremer Panik auf normale Schwankungen zurückbewegt. Die Blutung wurde gestoppt, aber die Wunde bleibt.

Drittens hängt die künftige Entwicklung entscheidend davon ab, ob auch der CPI nachgibt und der Arbeitsmarkt weiter abkühlt. Wenn der CPI ebenfalls schwächer ausfällt, wird der Markt weiter auf das Szenario „Federal Reserve hebt die Zinsen nicht an“ setzen. Sollte der CPI jedoch höher ausfallen, gerät der Markt erneut in eine schwierige Situation: schwacher Arbeitsmarkt, aber hohe Inflation.

Setzt sich die Abkühlung beim CPI fort, wird der Markt davon ausgehen, dass schwache Arbeitsmarktdaten nichts Schlechtes bedeuten, sondern vielmehr ein Argument gegen weitere Zinserhöhungen der Federal Reserve sind. Der Dollar würde weiter schwächeln, Gold bliebe stark und die globalen Aktienmärkte würden weiter profitieren. Kommt es jedoch zu einem höheren CPI, erwartet den Markt die schwierigste Mischung: schwächere Beschäftigung, aber keine sinkende Inflation, was gleichbedeutend ist mit „schwächeres Wachstum, keine Lockerung der Geldpolitik möglich“. In diesem Szenario könnte der Dollar sich erholen, die Renditen von US-Staatsanleihen würden wieder steigen und die aktuelle Erholungsphase am Aktienmarkt würde zu einem neuen Belastungstest werden.

Der Markt ist derzeit noch nicht uneingeschränkt optimistisch, sondern verschafft sich lediglich durch den schwächeren Dollar eine kurze Verschnaufpause.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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