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Die indische Zentralbank bekräftigt gegenüber dem Parlamentsausschuss ihre Ablehnung der Legalisierung von Kryptowährungen und bevorzugt eine restriktive Regulierung.

Die indische Zentralbank bekräftigt gegenüber dem Parlamentsausschuss ihre Ablehnung der Legalisierung von Kryptowährungen und bevorzugt eine restriktive Regulierung.

ForesightNewsForesightNews2026/07/03 10:51
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Foresight News berichtet laut Economic Times, dass die Reserve Bank of India (RBI) am Donnerstag vor dem Ständigen Finanzausschuss des indischen Parlaments erneut bekräftigte, virtuelle digitale Vermögenswerte (VDA, einschließlich Kryptowährungen) nicht zu legalisieren, da diese eine Bedrohung für aufstrebende Volkswirtschaften darstellen. Dies war das erste Mal, dass sich die RBI direkt gegenüber dem Ausschuss zum Thema Kryptowährungen äußerte; an diesem Tag fand eine Sitzung zum Thema „Studie und zukünftiger Weg virtueller digitaler Vermögenswerte“ statt.


RBI-Beamte erklärten, virtuelle digitale Vermögenswerte sollten in der aktuellen Phase keinen rechtlichen Status erhalten, da sie für illegale Aktivitäten wie Terrorismusfinanzierung oder Drogenschmuggel genutzt werden könnten und die Regulierung von Offshore-Einheiten erschwert sei. Laut einem weiteren Bericht bevorzugt die RBI einen überwiegend verbotenen Ansatz, um Banken und regulierte Finanzinstitute vor Risiken aus dieser Anlageklasse zu schützen. Darüber hinaus kritisierte die RBI Stablecoins, die an Fiatwährungen wie den US-Dollar gekoppelt sind, da diese die nationale Währungssouveränität schwächen würden, und plädierte dafür, dass Nutzer stattdessen die von der RBI herausgegebene Zentralbank-Digitalwährung (CBDC) für Transaktionen mit virtuellen Vermögenswerten verwenden.


Nach der Sitzung erklärte der Ausschussvorsitzende Bhartruhari Mahtab gegenüber den Medien, dass die RBI sich gegen eine Legalisierung virtueller digitaler Vermögenswerte in Indien ausspreche. Er wies ferner darauf hin, dass die digitale Währung der RBI (E-Rupie) im Vergleich zu anderen digitalen Vermögenswerten „keine florierende Anlage“ sei und derzeit nur rund 10 Millionen Nutzer habe, was lediglich 0,42 % der indischen Bevölkerung entspricht. Die Verbreitung sei angesichts der Dominanz der Unified Payments Interface (UPI; verarbeitet täglich über 300 Millionen Transaktionen) schleppend. Außerdem hörte der Ausschuss die Stellungnahme des Indian Institute of Chartered Accountants (ICAI), das ein umfassendes gesetzliches Rahmenwerk für virtuelle digitale Vermögenswerte befürwortet. Die RBI zog auch Berichte in Zweifel, wonach Indien eines der weltweit größten Länder bei der Einführung von Kryptowährungen sei, und erklärte, dass die von privaten Blockchain-Analysefirmen verwendeten Methoden fehlerhaft sein könnten und die Akzeptanzrate in bevölkerungsreichen Ländern überschätzen würden.

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