Forschungsbericht: Globale Zentralbanken erhöhen weiterhin ihre Bestände und stärken damit die langfristige strategische Position von Gold
Huitong News, 1. Juli—— Dieser Artikel stützt sich auf den OMFIF-Bericht 2026 und analysiert neue globale Trends bei der Goldreserve-Allokation durch Zentralbanken. Trotz hoher Volatilität beim Goldpreis halten Zentralbanken weltweit an ihrer Strategie fest und erhöhen weiterhin ihre Goldbestände, wodurch der Anteil deutlich gestiegen ist. Angesichts geopolitischer Unsicherheiten, einer multipolareren internationalen Geldordnung und erhöhter Risiken in der Dollar-Allokation wird der strategische Wert von Goldreserven zunehmend hervorgehoben. Die Zentralbanken erwarten mehrheitlich einen langfristigen Anstieg des Goldpreises und entwickeln ihre Allokationsstrategie weiter – die Position von Gold in den langfristigen Reserven wird damit weiter gestärkt.
In letzter Zeit haben die internationalen Goldpreise stärker geschwankt, doch die Zentralbanken weltweit haben ihre Goldreserven nicht verringert – vielmehr werden sie weiterhin entschlossen aufgestockt.
Der von OMFIF veröffentlichte "Bericht über globale staatliche Investoren 2026" zeigt, dass inmitten geopolitischer Turbulenzen und einer allmählichen Multipolarisierung des Währungssystems
Globale Zentralbanken setzen Kaufrausch fort, Allokationsquote steigt weiter
Obwohl der Goldpreis mehrfach neue Höchststände erreicht hat und die Kosten für die Reserveallokation entsprechend stark gestiegen sind, hat dies die Kaufbereitschaft der Reserveverwaltungen kaum gebremst.
Andrea Correa, Forschungsleiterin bei OMFIF, betont, dass die strategische Rolle von Goldreserven kaum zu erschüttern sei: Selbst wenn die Preise steigen, bleibt die Nachfrage nach physischen Goldreserven weltweit sehr hoch.
Diese Umfrage bezieht sich auf 74 große Zentralbanken mit einem verwalteten Vermögen von über 10 Billionen US-Dollar, was ihr eine hohe Branchenrelevanz verleiht.
Die Umfrage zeigt: Derzeit halten bereits 82% der Zentralbanken physisches Gold, eine deutliche Steigerung gegenüber 71% im Vorjahr. Gleichzeitig planen rund 30% der Zentralbanken, in den kommenden ein bis zwei Jahren weiter Gold zuzukaufen. Gold bleibt damit die begehrteste Klasse unter allen Reserveassets. Correa erklärt,
Geopolitische Risiken und Währungswandel stärken Golds Kernwert
Das aktuelle globale geopolitische Umfeld bleibt hochkomplex und ist der Hauptgrund für die anhaltend starke Nachfrage nach Goldreserven.
Früher richtete sich der Blick der Zentralbanken bei Reserven vor allem auf Handelskonflikte. Heute stehen dagegen Konflikte im Nahen Osten, die Unsicherheit in der US-Außenpolitik und Risiken für die weltweite Energiesicherheit im Vordergrund – sie stellen die größten makroökonomischen Herausforderungen für Reserveportfolios dar. Über 80% der Zentralbanken sehen Konflikte im Nahen Osten als Hauptrisiko, und mehr als 80% beobachten sorgfältig die Marktschwankungen aufgrund von US-Politikänderungen.
Gleichzeitig befindet sich das globale Währungssystem in einem Prozess zunehmender Multipolarität – fast 80% der Zentralbanken erkennen diesen Trend an.
Auch wenn der US-Dollar wegen seiner hohen Liquidität weiterhin die wichtigste Reservewährung ist, planen Zentralbanken, innerhalb der nächsten zehn Jahre ihre Dollar-Exponierung zu reduzieren und mit diversifizierter Allokation das Klumpenrisiko einzelner Währungen zu mindern. Der Anteil der geopolitisch motivierten Absicherungsbedürfnisse ist deutlich gestiegen – im Vergleich zu 2024 um elf Prozentpunkte. Damit werden die strategische Bedeutung und der langfristige Wert von Gold weiter unterstrichen.
Zentralbanken bleiben Goldpreis-optimistisch, Langfristanlage-Logik intakt
Auch bei historischen Hochständen des Goldpreises bleiben Zentralbanken weltweit optimistisch in Bezug auf die künftige Entwicklung.
Laut dem Bericht
Weltweite Reserve-Strategien im Wandel, Golds langfristige Rolle gestärkt
In ihren Strategien für das Reservemanagement setzen Zentralbanken kurzfristig weiterhin auf Sicherheit des Kapitals und eine stabile Allokation von Anleihen. Im Zehnjahreshorizont zeichnet sich jedoch ein tiefgreifender Wandel in der Struktur der Reserveallokation ab: Zentralbanken verlassen die Fokussierung auf traditionelle Staatsanleihen und bevorzugen eine diversifizierte Verteilung auf Unternehmensanleihen, Gold und börsennotierte Aktien. Der langfristige Stellenwert von Gold steigt dabei deutlich.
Correa meint,
Fazit
Insgesamt verfügt der Goldkaufrausch der Zentralbanken weltweit über eine solide Basis und strategische Logik. Kurzfristige Goldpreisschwankungen können die Stellung von Gold als Reserveasset nicht erschüttern. Im Kontext häufiger geopolitischer Risiken und einer sich wandelnden Währungsordnung wird Golds Rolle als sicherer Hafen und Werterhalt weiter gestärkt. In Kombination mit der nachhaltigen, langfristigen Kaufbereitschaft der Zentralbanken sind die mittelfristigen Preisuntergrenzen solide, und der positive Branchentrend dürfte so schnell nicht kippen.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen

Optimales „AI-Blasen-Trading“: Gleichzeitiges Longgehen auf „Arroganz“ und „Vorurteil“


"AI-basierte Finanzinnovation": Der AI-Chip-"Verkäufer-Garantie"-Modus hinter dem Kurseinbruch von Broadcom
Beeinflusst durch die Markterneuerung aufgrund des Kreditrisikos der "Verkäufergarantie", fiel der Aktienkurs von Broadcom stark. Da die Investitionsausgaben traditioneller Cloud-Giganten an ihre Grenzen stoßen, sind Broadcom und Nvidia nacheinander eingestiegen und haben durch Garantien für SPVs Rechenkapazität verbriefen lassen, um privates Kreditkapital zu mobilisieren. Dieser Schritt erweitert zwar die Investitionen in AI, verstärkt jedoch auch die Bedenken des Marktes hinsichtlich Schuldenvolumen, Restwert von Chips und Konzentration der Kundschaft.
