Umfrage: 88 % der Unternehmen planen, in den kommenden zwölf Monaten Stablecoins zu übernehmen, die Kosten für grenzüberschreitende Zahlungen sinken durchschnittlich um 35 %.
BlockBeats berichtet, dass am 1. Juli das Zahlungsinfrastrukturunternehmen Cybrid einen aktuellen Untersuchungsbericht veröffentlicht hat, wonach Stablecoins zunehmend in unternehmensbezogenen Zahlungsanwendungen zum Einsatz kommen. Die Untersuchung zeigt, dass 42 % der befragten Unternehmen Stablecoins bereits für grenzüberschreitende Zahlungen verwenden. 88 % der Unternehmen gaben an, dass sie innerhalb der nächsten 12 Monate vermutlich oder sehr wahrscheinlich Stablecoins einsetzen werden, während lediglich 2 % verlauten ließen, weiterhin vollständig auf traditionelle Zahlungssysteme zu setzen.
Dem Bericht zufolge können Unternehmen, die Stablecoins nutzen, durchschnittlich 35 % der Kosten bei grenzüberschreitenden Zahlungen einsparen. Unternehmen mit einem monatlichen Zahlungsvolumen von über 100 Millionen US-Dollar konnten sogar im Schnitt 47 % der Kosten einsparen. Die Hauptanwendungsbereiche sind derzeit Gehalts- und Auftragnehmerzahlungen, gefolgt von Lieferantenbezahlungen, Kundenzahlungen, Investitions- und Ertragsmanagement sowie Liquiditätsmanagement.
Außerdem sind 71 % der Befragten der Meinung, dass ein klarer regulatorischer Rahmen der wichtigste Faktor für die weitere Verbreitung von Stablecoins ist – wichtiger als die Vertrauenswürdigkeit von Infrastruktur-Anbietern oder Systemintegration. Die Umfrage wurde von April bis Mai dieses Jahres durchgeführt und umfasst 468 Führungskräfte aus Technologie, Finanzdienstleistungen und E-Commerce in den USA, Kanada und Großbritannien.
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