Goldman Sachs: Eine Erhöhung des Gewichts von Samsung und SK Hynix um 1 % könnte zu einem Abzug von 2 Milliarden Dollar ausländischen Kapitals aus Korea führen
Am 30. Juni wiesen Timothy Moe und John Kwon von Goldman Sachs darauf hin, dass ein Anstieg des kombinierten Gewichts von Samsung und SK Hynix im koreanischen Aktienindex um einen Prozentpunkt zu etwa 2 Milliarden US-Dollar an Abzügen ausländischer Investoren vom koreanischen Markt führen könnte, da der Investment Company Act der USA vorschreibt, dass Portfolios bestimmte Diversifizierungsgrenzen einhalten müssen. Goldman Sachs merkte außerdem an, dass ein erheblicher Zustrom von Kapital in gehebelte ETFs sowie die Zunahme des Optionshandels und des Margin-Handels im Privatkundensegment eine strukturelle Umgebung geschaffen haben, in der tägliche Kursbewegungen deutlich die Belastbarkeit der Unternehmensgrundlagen überschreiten. Das Wachstum des Asset Managements in Korea seit letztem Jahr wurde hauptsächlich durch Anlageerträge und nicht durch neues Kapital getrieben. Mit steigenden Bewertungen wächst auch die mechanische Marktvolatilitätsexponierung institutioneller Investoren—oft in Zusammenhang mit Absicherungsstrategien. Das bedeutet, dass selbst eine milde Marktkorrektur eine Reihe von Zwangsverkäufen auslösen könnte.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Vergleich von Energie-ETFs: State Street vs. iShares
Ausländische Medien: DOGE hält die Unterstützung bei 0,068 US-Dollar

