Grayscale: Es gibt zwei Entwicklungspfade für den Bitcoin-Bärenmarkt, langfristig bleibt der Ausblick für Krypto-Assets positiv.
BlockBeats berichtet, dass laut dem neuesten offiziellen Forschungsbericht von Grayscale Bitcoin seit dem Höchststand von etwa 125.000 US-Dollar im Oktober 2025 bereits um mehr als 50 % zurückgegangen ist und unter 60.000 US-Dollar gefallen ist. Der Bericht hält den aktuellen Rückgang weiterhin für eine zyklische Korrektur im langfristigen Aufwärtstrend von Bitcoin und nicht für eine Umkehr des langfristigen Trends.
Grayscale hebt hervor, dass der jüngste Abwärtsdruck auf Bitcoin hauptsächlich auf mehrere Faktoren zurückzuführen ist, darunter die restriktivere Geldpolitik der Federal Reserve, die Unsicherheit über die Gesetzgebungsfortschritte des "CLARITY Act", Bilanzdruck bei Strategy durch Leverage sowie Anlegerbedenken bezüglich potenzieller Sicherheitsrisiken durch Quantencomputing. Insbesondere hat sich mit der Ernennung des als restriktiv geltenden Kevin Warsh zum Fed-Vorsitzenden durch US-Präsident Trump die Markterwartung von Zinssenkungen hin zu einer möglichen Zinserhöhung im laufenden Jahr gewandelt, was die Investmentlogik von Bitcoin als Absicherung gegen Währungsabwertung geschwächt hat.
Für den weiteren Verlauf gibt es laut dem Bericht zwei Hauptszenarien für Bitcoin: Im Basisszenario werden der "CLARITY Act" erfolgreich vom Senat verabschiedet, Strategy verbessert seine Bilanz und die Fed verschiebt Zinserhöhungen, sodass Bitcoin sich möglicherweise dem Zyklustief nähert. Im pessimistischen Szenario hingegen scheitert die Gesetzesinitiative im laufenden Jahr, digitale Vermögensunternehmen bauen weiter Leverage ab und eine hartnäckige Inflation zwingt die Fed zu einer Zinserhöhung, wodurch der Bitcoin-Preis weiter fallen könnte.
Da die Kurszuwächse im aktuellen Bullenmarkt jedoch moderater ausfallen und die Nachfrage institutioneller Anleger robuster ist, wird ein Rückgang wie im historischen Zyklus mit Höchststandseinbrüchen von etwa 80 % nicht erwartet. Grayscale betont zudem den positiven langfristigen Ausblick für öffentlich verfügbare Blockchains und digitale Vermögenswerte in den kommenden zehn Jahren.
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