Aave treibt das On-Chain-Lending von tokenisierten Aktien voran und zielt auf den Wertpapierverleihmarkt im Billionen-Dollar-Bereich ab.
ChainCatcher berichtet, dass Aave mit Aave V4 seine Geschäftsgrenzen erweitert und vom Verleihen von Krypto-Assets auf den Bereich der Real World Assets (RWA) wie Aktien übergeht, mit dem Ziel, in den globalen Wertpapierleihemarkt von etwa 4,6 Billionen US-Dollar einzusteigen. Traditionelle Broker wie Robinhood und Charles Schwab erzielen Leihgewinne, indem sie die von Nutzern gehaltenen Aktien verleihen und behalten dabei 50% bis 85% der Leihgebühren, während sie den Nutzern nur einen kleinen Teil des Gewinns zurückgeben. Der globale Wertpapierleihemarkt generiert jährlich etwa 35 Milliarden US-Dollar Einnahmen, die hauptsächlich von Vermittlern verdient werden. Das von Aave vorgeschlagene On-Chain-Modell ermöglicht es Nutzern, tokenisierte Aktien (wie AAPL, TSLA) als Sicherheiten oder Leihassets einzuzahlen, sodass sie direkt die gesamten Leihzinsen verdienen. Zudem bietet es transparente Echtzeitpreise, dynamische Zinsanpassungen, weniger Rehypothecation und reduziert den Anteil der Vermittler.
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