Der Vorteil des „Abwertungshandels“ bei Goldpreisen ist erschöpft, Saxo Bank: Investoren verkaufen, was sie können
Laut Golden Ten Data vom 26. Juni ist der Goldpreis in dieser Woche unter die Marke von 4.000 US-Dollar pro Unze gefallen, was eine drastische Umkehr eines mehrjährigen Bullenmarktes markiert. Das vergangene Jahr war das beste Jahr für Gold seit vierzig Jahren, unterstützt durch den sogenannten „Entwertungs-Trade“ – das heißt, Anleger tendierten aufgrund der zunehmenden Staatsverschuldung entwickelter Volkswirtschaften verstärkt zu Anlagen wie Gold. Allerdings ist dieser Trade inzwischen allmählich auseinandergefallen. „Wenn ein überfüllter Long-Trade unter Druck gerät, verkaufen Anleger oft nicht nur das, was sie verkaufen möchten, sondern das, was sie verkaufen können“, erklärte Charu Chanana, Chief Investment Strategist bei Saxo Bank. „Im vergangenen Jahr war Gold eine sehr profitable Anlage, daher kann es zur Liquiditätsquelle werden, wenn Portfolios risikoärmer gestaltet werden müssen.“ Gleichzeitig steuert der Dollarkurs auf die zweite Woche in Folge mit einem Anstieg zu. Seit der Fed-Sitzung in der vergangenen Woche hat der Dollar im Vergleich zu anderen Währungen um 1,7 % zugelegt.
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