Li Xunlei: Auch nach dem Platzen der Blase sollte man weiterhin in KI investieren und auf das Zeitalter des Siliziums setzen.
Laut Jinse Finance erklärte der Chefökonom von China-Thailand International, Li Xunlei, am 25. Juni in einem aktuellen Kommentar zur Künstlichen Intelligenz, dass das Platzen der Blase ein unumgängliches Ergebnis sei, da die menschliche Natur von Gier und Angst geprägt sei. Allerdings sei die derzeitige Bewertung des Nasdaq in den USA noch nicht übertrieben. Erstens sei das Wachstumspotenzial recht gut, zweitens wirkten die „Magnificent Seven“ im Vergleich zur Dotcom-Blase im Jahr 2000 besser gerüstet. Selbst nach dem Platzen der amerikanischen Internet-Blase seien Unternehmen wie Amazon und Google anschließend gewachsen. Es sei äußerst schwierig vorauszusagen, wann die nächste Blase platzen werde. Viel wichtiger sei es, sich darauf zu konzentrieren, wohin nach einem möglichen Börsencrash investiert werden sollte – voraussichtlich bleibe das weiterhin das Silizium-Zeitalter und Künstliche Intelligenz eine lohnenswerte Investition. Diese Epoche sei tatsächlich angebrochen, befinde sich aber noch in einer frühen Entwicklungsphase, und die Perspektiven für die Zukunft seien groß. Für Privatanleger empfiehlt er, mit Gelassenheit zu handeln, objektiv zu denken und weiterhin auf Value Investing zu setzen.
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