Die Finanzstruktur von OpenAI vor dem Börsengang sorgt für Aufmerksamkeit: Bilanz mit geringem Anlagevermögen könnte im Kapitalmarkt einer besonders intensiven Bewertung unterliegen.
Odaily berichtet, dass OpenAI während der Vorbereitung des Börsengangs aufgrund seiner einzigartigen Finanzstruktur möglicherweise von Investoren und dem Markt genauer untersucht wird. Aus den öffentlich zugänglichen Finanzdaten geht hervor, dass OpenAI die Merkmale eines Softwareunternehmens mit niedriger Verschuldung aufweist. Bis zum 31. März 2026 weist die Bilanz des Unternehmens keine Schulden aus und die Leasingverbindlichkeiten liegen bei weniger als 750 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig zeigt die Kapitalflussrechnung, dass OpenAI, obwohl es eines der technologischen Unternehmen ist, das am stärksten von Hardware-Infrastruktur abhängig ist, in diesem Quartal nur etwa 46 Millionen US-Dollar an Investitionsausgaben hatte. Diese „Asset-light“-Finanzleistung steht im Kontrast zum tatsächlichen Geschäftsmodell von OpenAI.
Analysten sind der Ansicht, dass Investoren bei der weiteren Verfolgung des Börsengangs von OpenAI besonderes Augenmerk auf die Vermögensstruktur hinter den Finanzberichten legen werden sowie darauf, wie das Unternehmen während der raschen Expansion der AI-Infrastruktur die Kapitaleffizienz aufrechterhält. (The Information)
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