Oracle entlässt innerhalb eines Jahres 21.000 Mitarbeiter – der Preis der „Verschlankung“ im Technologiebereich angesichts der KI-Welle
(2) Das Unternehmen gibt an, dass die direkte Einführung von KI-Technologien zu einem fortgesetzten Personalabbau geführt hat und auch weiterhin führen könnte. Dafür wurden 1,8 Milliarden US-Dollar an Restrukturierungskosten (Abfindungen und kostenbezogene Ausgaben für Austritte) gezahlt, was einen deutlichen Anstieg gegenüber den 374 Millionen US-Dollar des Vorjahres darstellt. Oracle erklärte, dass mit dem Wachstum des Cloud- und KI-Geschäfts die Entwicklungsteams weiterhin entsprechend dem Talentbedarf angepasst werden.
(3) Zuvor hatte Oracle zur Finanzierung der KI-Infrastruktur in großem Umfang Schulden aufgenommen und im Januar dieses Jahres angekündigt, 50 Milliarden US-Dollar zu beschaffen. Der freie Cashflow im letzten Geschäftsjahr belief sich jedoch auf minus 23,7 Milliarden US-Dollar, während die Investitionsausgaben um 162 % auf 55,7 Milliarden US-Dollar stiegen. Der Stellenabbau spiegelt zudem einen Branchentrend wider: Tech-Riesen wie Meta und Microsoft werden ihre Investitionsausgaben in diesem Jahr zusammen voraussichtlich auf 700 Milliarden US-Dollar erhöhen. Meta hat 8.000 Angestellte entlassen, Microsoft bietet Abfindungsoptionen an, und bis 2025 sind durch KI landesweit bereits über 50.000 Arbeitsplätze in den USA weggefallen.
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