Analyse: Wenn die Strategie BTC verkaufen muss, um Dividenden auszuzahlen, könnte sie einem Abwärtsspiralenrisiko ausgesetzt sein.
BlockBeats News, 18. Juni – Der CryptoQuant-Analyst Maartunn veröffentlichte, dass bei dem aktuellen Kurs die BTC-Reserve von Strategy ausreicht, um Dividenden für etwa 32 Jahre zu decken. Sollte Strategy jedoch BTC verkaufen müssen, um diese Dividenden auszuzahlen, könnte Verkaufsdruck entstehen, was potenziell den BTC-Preis senken würde. Ein Rückgang des BTC-Preises würde dann den Wert der BTC-Reserve verringern und den Zeitraum verkürzen, für den die Dividenden gedeckt werden können. Mit anderen Worten: Falls diese Situation anhält, besteht das Risiko einer Abwärtsspirale.
Wie zuvor berichtet, wich die bevorzugte Aktie STRC von Strategy stark vom Anker ab und erreichte ein jüngstes Tief mit einem Schlusskurs von 88,9 $. Die deutliche Abweichung von STRC weist auf eine Marktnachfrage nach einer höheren Rendite und einen Rückgang des Anlegervertrauens in die Kredit-/Dividendenstabilität hin. Strategy hat zuvor stark auf die Emission von STRC gesetzt, um den Kauf von Bitcoin zu finanzieren; liegt der STRC-Preis jedoch unter dem Nennwert, ist die Ausgabe neuer STRC für das Unternehmen nicht mehr rentabel, was einem Kredit zu höheren Kosten gleichkommt. Daher wird ihre „Fähigkeit, weiterhin Coins zu kaufen“, geschwächt. Als Reaktion darauf erklärte Strategy in den sozialen Medien: „Die Bitcoin-Reserve des Unternehmens ist ausreichend, um die Dividenden für 32 Jahre zu decken“, und versuchte damit den Markt zu stabilisieren.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
