Die Lage im Nahen Osten erschüttert die globale Luftfahrtindustrie.
Dietmar Frank, Vorstandsmitglied der Deutschen Lufthansa Group, erklärte am 16. Juni, dass Lufthansa angesichts der angespannten Lage im Nahen Osten und steigender Treibstoffpreise plane, ihr europäisches Streckennetz weiter zu reduzieren. Frank erläuterte, dass Verluste auf Kurzstreckenflügen bereits die Gewinne der Langstrecken beeinträchtigen und diese Situation nicht nachhaltig sei.
In letzter Zeit hat die eskalierende Lage im Nahen Osten die globale Luftfahrtindustrie getroffen. Die Lufthansa Group hatte zuvor angekündigt, dass die Treibstoffkosten des Konzerns im Jahr 2026 voraussichtlich um zusätzlich 1,7 Milliarden Euro (etwa 13,3 Milliarden RMB) steigen werden, was die Betriebskosten erheblich in die Höhe treibt. Bereits im April dieses Jahres gab Lufthansa bekannt, bis Ende Oktober 20.000 Kurzstreckenflüge zu streichen und die Strecken zu konsolidieren, um auf die durch die Nahost-Krise ausgelösten Preissprünge und die angespannte Versorgungslage bei Flugtreibstoff zu reagieren.
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