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Der Einzelhandelsumsatz in den USA stieg in den ersten beiden Juniwochen im Jahresvergleich um 9,2 %, wobei die Widerstandsfähigkeit der Verbraucher die Zinserwartungen stützt.

Der Einzelhandelsumsatz in den USA stieg in den ersten beiden Juniwochen im Jahresvergleich um 9,2 %, wobei die Widerstandsfähigkeit der Verbraucher die Zinserwartungen stützt.

汇通财经汇通财经2026/06/16 12:57
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⑴ Laut den Redbook-Daten stiegen die Einzelhandelsumsätze in den USA in der Woche bis zum 13. Juni im Vergleich zum Vorjahr um 9,4 %, während das gesamte Einzelhandelsvolumen in den ersten beiden Juniwochen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 9,2 % zunahm. Dies zeigt, dass der US-Konsum weiterhin ein starkes Wachstum verzeichnet. ⑵ Die Veröffentlichung dieser Daten fällt in eine Zeit, in der allgemein erwartet wird, dass die Europäische Zentralbank weitere Zinserhöhungen vornimmt, während die Preisbildung an den Federal Funds Futures zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit, dass die Federal Reserve die Zinsen bei der FOMC-Sitzung im Juni unverändert lässt, bei 99 % liegt. Die Divergenz der geldpolitischen Pfade dies- und jenseits des Atlantiks hält somit an. ⑶ In Verbindung mit dem jüngsten starken Rückgang der Ölpreise (Brent ist auf ein Drei-Monats-Tief gefallen) und der um 15 % eingebrochenen Ausfuhr russischer Mineralölprodukte, die zu einer Angebotsverknappung führt, macht sich der belebende Effekt der sinkenden Energiekosten auf die Kaufkraft der Verbraucher bemerkbar. Dies könnte teilweise die besser als erwarteten Einzelhandelsdaten erklären. ⑷ Das kräftige Einzelhandelswachstum in Verbindung mit der Unsicherheit auf der Angebotsseite des Energiemarktes stellt die Zentralbanken in den USA und Europa vor eine komplexere Abwägung zwischen Inflationsbekämpfung und der Vermeidung von Sekundärinflation. Künftig gilt es zu beobachten, ob die Konsumdaten auf hohem Niveau verbleiben und wie sie sich auf die Erwartungen an den Endzinssatz und die Kurve der langfristigen Anleiherenditen potenziell auswirken.
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