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Die Renditen von Staatsanleihen der Eurozone sinken den vierten Tag in Folge, da das Friedensabkommen zwischen den USA und Iran die Zinserwartungen der Europäischen Zentralbank dämpft.

Die Renditen von Staatsanleihen der Eurozone sinken den vierten Tag in Folge, da das Friedensabkommen zwischen den USA und Iran die Zinserwartungen der Europäischen Zentralbank dämpft.

汇通财经汇通财经2026/06/16 10:43
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⑴ Die Renditen von Staatsanleihen der Eurozone sind am Dienstag den vierten Handelstag in Folge gesunken. Die Rendite der deutschen 10-jährigen Bundesanleihen fiel um 2,5 Basispunkte auf 2,925 % und erreichte damit den niedrigsten Stand seit dem 8. April. Die Rendite der italienischen 10-jährigen Anleihen sank um 4 Basispunkte auf 3,639 %, was ebenfalls ein Tief seit dem 18. März markiert.⑵ Die Nachrichten über eine vorläufige Friedensvereinbarung zwischen den USA und dem Iran sowie Pläne zur Wiederöffnung der Straße von Hormus haben die Brent-Rohöl-Futures auf den niedrigsten Stand seit dem 4. März fallen lassen. Sinkende Energiepreise haben die gleichzeitigen Sorgen über steigende Inflation und verlangsamtes Wachstum wirksam gelindert und somit die Erwartungen einer weiteren Straffung der Geldpolitik durch die wichtigsten Zentralbanken abgeschwächt.⑶ Der Geldmarkt preist derzeit vollständig ein, dass die Europäische Zentralbank bis Jahresende insgesamt um 30 Basispunkte anheben wird, d. h. eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte sowie eine zweite Maßnahme mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 20 %. Dies ist ein Rückgang gegenüber den Erwartungen der vergangenen Woche.⑷ Der Senior Portfolio Manager von Allspring erklärte, das Abkommen im Nahen Osten biete der Europäischen Zentralbank eine politische Deckung, die nächste Sitzung auszulassen, um Zeit für die Bewertung weiterer Daten zu gewinnen. Bundesbankpräsident Nagel warnte jedoch, dass sich die Ölpreise erst in einigen Monaten auf das Vorkriegsniveau zurückentwickeln werden und die Inflation nicht unmittelbar entlastet wird.⑸ Gleichzeitig richtet der Markt seine Aufmerksamkeit auf die geldpolitischen Entwicklungen der Federal Reserve in dieser Woche. Laut den Zins-Futures beträgt die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte bis Jahresende etwa 80 %. Die Aussagen des Chefvolkswirts der Europäischen Zentralbank, Lane, bei einer Veranstaltung am Dienstag könnten zusätzliche Hinweise auf den geldpolitischen Ausblick liefern.
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