Fed bleibt diese Woche bei ihrer aktuellen Geldpolitik, Fokus auf Powells falkenhafte Haltung
BlockBeats News, 16. Juni: Capital Economics ist der Ansicht, dass die Fed in dieser Woche mit ziemlicher Sicherheit keine Änderungen vornehmen wird. Der Chefökonom für Nordamerika der Institution, Stephen Brown, vermutete, dass Powell keine eigenen Zinsprognosen mitteilen wird, aber dennoch auf der Pressekonferenz nach seiner Einschätzung gefragt werden dürfte. Brown erklärte: „Das Risiko für den Markt besteht darin, dass Powells Kommentare möglicherweise restriktiver ausfallen als erwartet – entweder aufgrund von Kommunikationsfehlern oder einfach weil seine aktuelle Haltung nicht mehr so locker ist wie zu der Zeit, als er für die Trump-Nominierung kandidierte.“
Brown warnte jedoch auch, dass, falls Powell sich von Trump eingeschränkt fühlt, ein übermäßig lockerer Tonfall erneut Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Fed aufkommen lassen und möglicherweise die langfristigen Anleiherenditen in die Höhe treiben könnte. Brown deutete an, dass die Wahrscheinlichkeit für zwei „präventive Zinserhöhungen“ im Dezember und Anfang nächsten Jahres hoch sei.
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