Sumitomo Mitsui: Das überraschende Abstimmungsergebnis der Bank of Japan hat zwar die Märkte nicht beeinflusst, die Zentralbank wird voraussichtlich in Zukunft ihre Zinssätze nicht deutlich anheben.
Laut Golden Ten Data vom 16. Juni erklärte HIROFUMI SUZUKI, Chef-Devisenstratege der Sumitomo Mitsui Banking Corporation Japan, dass zwar die aktuelle Leitzinsentscheidung der Bank of Japan eine Gegenstimme erhalten habe – was etwas überraschend sei –, diese jedoch von Kommissionsmitglied Ichirou Asada kam, der für eine moderatere Haltung bekannt ist. Daher habe dies keinen bedeutenden Einfluss auf den Devisenmarkt ausgeübt. Tatsächlich lag der Fokus zuvor hauptsächlich darauf, ob eine Zinserhöhung um 50 Basispunkte vorgeschlagen werden würde, aber ein solcher Vorschlag wurde seitens der Verantwortlichen nicht gemacht. In Bezug auf den zukünftigen Zinserhöhungspfad ist dies für die Preise von Risikoanlagen positiv, da dies nahelegt, dass drastische Zinsschritte vermieden werden könnten. Die Bank of Japan wird die Zinsen voraussichtlich weiterhin in einem graduellen Tempo anheben, etwa alle sechs Monate bis zu einem Jahr. Sollte die Inflation jedoch anziehen oder der Yen weiter abwerten, könnte der Zeitpunkt der nächsten Zinserhöhung vorgezogen werden.
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