IMF-Präsident: Bleibt „höchst wachsam“ hinsichtlich der Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten auf die Weltwirtschaft
Am 16. Juni erklärte die IWF-Präsidentin Kristalina Georgieva, dass die Weltwirtschaft drei Monate nach dem Ausbruch des Nahost-Kriegs stabil bleibt und keine Anzeichen einer Verlangsamung zeigt. Sie hält weiterhin ein „hohes Maß an Wachsamkeit“ hinsichtlich der Auswirkungen des Nahost-Kriegs auf die Weltwirtschaft aufrecht und warnte, dass es trotz der Ankündigung einer Vereinbarung zwischen den USA und Iran zur Wiederaufnahme der Operationen in der Straße von Hormus immer noch Zeit benötigen werde, bis sich die Energieversorgung erholt. Die Schocks für die Weltwirtschaft durch Energieengpässe in den vergangenen Monaten wurden zum Teil durch technologische Fortschritte abgefedert, insbesondere durch Investitionen in Künstliche Intelligenz und Rechenzentren. „Die USA profitieren von diesem globalen Technologiezyklus, ebenso wie einige asiatische Volkswirtschaften mit stark wachsendem Export bestimmter Technologieprodukte. Die meisten Länder aber haben die antreibende Wirkung des technologischen Fortschritts auf die Produktivität und das Wirtschaftswachstum noch nicht wirklich gespürt, was Sorgen über weitere Divergenzen in der Weltwirtschaft aufwirft.“
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