Ökonomen: Das Abkommen zwischen den USA und Iran verringert das Rezessionsrisiko, verändert jedoch nicht die Perspektiven für die Zukunft.
Odaily berichtet, dass Ben May und Bridget Payne vom Oxford Economics Institute in ihrem Bericht darauf hinweisen, dass das US-Iran-Abkommen trotz möglicher zukünftiger Rückschläge das Risiko verringert, dass sinkende Ölbestände einen weltweiten Anstieg der Energiepreise auslösen und somit eine Rezession verursachen. Allerdings betonen sie, dass dies nicht automatisch bedeutet, dass die Ölmenge durch die Straße von Hormus schneller als bisher erwartet steigen wird. „Wir haben ohnehin angenommen, dass die Schifffahrt durch die Straße von Hormus Ende Juli wieder aufgenommen wird.“
Dennoch, so ergänzen sie, erscheine unsere aktuelle kurzfristige Ölpreisprognose weiterhin zu hoch. Da die Wiedereröffnung der Straße von Hormus höchstwahrscheinlich zur Senkung der Inflation beiträgt, der Impuls für das Wirtschaftswachstum jedoch begrenzt bleibt, untermauert diese Nachricht ihren Standpunkt weiter, dass die Federal Reserve und die Bank of England keine Zinserhöhungen vornehmen werden und andere Zentralbanken, die bereits Zinserhöhungen abgeschlossen haben, ebenfalls nicht erneut erhöhen werden. (Golden Ten Data)
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