Forbes: Stablecoin-Technologie ist bereits ausgereift, aber Compliance und lokale Infrastruktur sind die eigentlichen Engpässe für eine breite Akzeptanz
Laut ChainCatcher und einem Bericht von Forbes hat das Handelsvolumen von Stablecoins im vergangenen Jahr zwar die 10 Billionen US-Dollar überschritten, jedoch konzentrieren sich die meisten Aktivitäten weiterhin auf den krypto-nativen Bereich (Handel, Arbitrage und Abwicklung zwischen Protokollen), während die Anwendung im täglichen Geschäftsverkehr nach wie vor begrenzt ist. Ray Yang, CEO von WasabiCard, betont, dass die reine Geldübertragung mittlerweile kein zentrales Problem mehr darstellt; Lizenzen, Compliance, Risikomanagement und Bankfähigkeiten sind nun die entscheidenden Grundlagen für eine breite Akzeptanz.
Forbes hebt hervor, dass Stablecoin-Abwicklungen zwar die Effizienz bei grenzüberschreitenden Zahlungen deutlich steigern könnten, aber jeder Markt eigene Compliance-Standards, Lizenzanforderungen und Bankbeziehungen hat. Der Aufbau lokaler Compliance in jedem Markt ist sowohl langsam als auch teuer und steht damit im Widerspruch zum Versprechen der sofortigen globalen Abwicklung durch Stablecoins. Der Stablecoin-Markt hat nun ein Volumen von über 320 Milliarden US-Dollar erreicht, und die Branchen-Diskussion verlagert sich von der Frage, ob Stablecoins bestehende Netzwerke ersetzen können, hin zu der, wie sie in diese integriert werden können.
Nach Ansicht von Forbes bestand die Herausforderung des letzten Jahrzehnts darin, den Geldfluss zu ermöglichen; die Herausforderung dieses Jahrzehnts ist es, den globalen Zahlungsverkehr in fragmentierten Regulierungsumgebungen compliant und im großen Maßstab zu betreiben.
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