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Santander: Die Europäische Zentralbank wird im Juni und September die Zinsen jeweils um 25 Basispunkte auf 2,5 % anheben; scheitern die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran, könnten sie bis Ende des Jahres auf 3,75 % steigen.

Santander: Die Europäische Zentralbank wird im Juni und September die Zinsen jeweils um 25 Basispunkte auf 2,5 % anheben; scheitern die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran, könnten sie bis Ende des Jahres auf 3,75 % steigen.

汇通财经汇通财经2026/06/08 11:07
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⑴ Analysten der Santander Bank erklärten in einem Bericht, dass die Europäische Zentralbank eine Zinserhöhung wahrscheinlich als politische Anpassung an das Umfeld hoher Energiepreise einstufen wird und nicht als Beginn eines Zinserhöhungszyklus. Im Basisszenario der Bank wird erwartet, dass es im Jahr 2026 eine Zinserhöhung um 50 Basispunkte geben wird, davon 25 Basispunkte im Juni und weitere 25 Basispunkte im September. Dadurch würde der Einlagensatz auf 2,5% steigen. ⑵ Mit dem allmählichen Abklingen des Energieschocks rechnet Santander damit, dass die Europäische Zentralbank im Jahr 2027 den Zinssatz um 50 Basispunkte senken wird. Die Analysten weisen jedoch auch auf ein weiteres, schwieriges Szenario hin: Scheitern die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran nach dem Sommer, könnte die Europäische Zentralbank die Zinsen bis Ende 2026 auf 3,75% anheben. ⑶ Aus Sicht der Marktstimmung ist die derzeitige Preisbildung für den Zinspfad der Europäischen Zentralbank unzureichend. Sollte die Sackgasse zwischen den USA und dem Iran die Energiepreise weiterhin in die Höhe treiben, würde eine Zinserhöhung auf 3,75% bis zum Jahresende einen zusätzlichen Straffungsraum von 125 Basispunkten gegenüber dem Basisszenario bedeuten. Künftig gilt es, die diplomatische Entwicklung im Nahen Osten sowie Inflationsdaten aus der Eurozone zu beobachten, um zu sehen, ob die Europäische Zentralbank zu einer restriktiveren Rhetorik gezwungen wird.
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