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Der Goldpreis steht unter Druck, während Spannungen im Nahen Osten und Sorgen über Zinserhöhungen die Märkte belasten.

Der Goldpreis steht unter Druck, während Spannungen im Nahen Osten und Sorgen über Zinserhöhungen die Märkte belasten.

汇通财经汇通财经2026/06/05 02:35
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  1. Am Freitag gaben die internationalen Goldpreise leicht nach und die Wochenbilanz dürfte mit einem Minus schließen. Der Spot-Goldpreis liegt aktuell 0,7% im Minus und handelt nahe bei 4.445 USD pro Unze, mit einem bisherigen Wochenverlust von rund 2%. Die angespannte Lage im Nahen Osten hat die Erwartungen des Marktes an ein Friedensabkommen zwischen den USA und Iran geschwächt, während steigende Inflation und Zinssorgen ebenfalls auf den Goldpreis drücken.
  2. Die von Iran unterstützte Miliz Hisbollah hat am Donnerstag einen neuen, von Libanon vorgeschlagenen Waffenstillstand abgelehnt; auch Israel erklärte, nicht aus dem Land abziehen zu wollen. Diese Entwicklung hat die bisherigen diplomatischen Bemühungen von US-Präsident Trump, die lokalen Kampfhandlungen zu beenden und ein Friedensabkommen mit Teheran zu erzielen, beeinträchtigt.
  3. Kansas City Fed-Präsidentin Schmid sagte am Donnerstag, die US-Notenbank stehe aktuell vor der Wahl, entweder weiterhin Geduld zu bewahren und die Zinsen unverändert zu lassen oder eine Zinserhöhung vorzunehmen, um längerfristig über dem Ziel bleibende Inflationsrisiken einzudämmen.
  4. San Francisco Fed-Präsidentin Daly betonte dagegen, der zukünftige Zinspfad in den USA werde vom wirtschaftlichen Entwicklungsstand abhängen. Sie fügte hinzu, die aktuelle Geldpolitik sei "gut positioniert" und die Federal Reserve sei darauf vorbereitet, "auf sämtliche Eventualitäten zu reagieren".
  5. Anleger richten ihr Augenmerk derzeit auf die US-Arbeitsmarktdaten außerhalb der Landwirtschaft für Mai, die am späteren Freitag veröffentlicht werden und Hinweise auf den künftigen geldpolitischen Kurs der Federal Reserve geben sollen.
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