Standard Chartered Bank: Die Differenz zwischen US-Arbeitsmarktdaten und QCEW verengt sich.
- Die Standard Chartered-Ökonomen Dan Pan und Steve Englander weisen darauf hin, dass die neuesten veröffentlichten QCEW-Daten (Quarterly Census of Employment and Wages) die weichen NFP-Daten (Nonfarm Payrolls) für die zweite Jahreshälfte 2025 bestätigen. Damals setzten Regierungsstilllegungen und DOGE-bedingte Entlassungen den Arbeitsmarkt unter Druck.
- Im Zeitraum von März bis Dezember 2025 zeigen die QCEW-Daten ein Beschäftigungswachstum von 1,3 %, etwas höher als die 1,2 % bei NFP. Das deutet darauf hin, dass das in den letzten Jahren mögliche Überschätzungsproblem der NFP-Schätzungen seit März 2025 gemildert wurde.
- Die Ökonomen betonen, dass das neue Geburten-Sterbefälle-Modell sowie eine stabilisierte Konjunktur dazu beigetragen haben, die Lücke zwischen NFP und QCEW zu verringern. Das stärkt das Marktvertrauen in eine solidere Datenbasis des Arbeitsmarktes für 2025 und Anfang 2026.
- Seit Anfang 2026 liegt der durchschnittliche monatliche Beschäftigungszuwachs laut NFP bei 76.000 Personen. Der Arbeitsmarkt scheint in den vergangenen Monaten eine bessere Ausgangslage gefunden zu haben. Die für September geplante vorläufige Benchmark-Überarbeitung könnte die NFP-Schätzungen für 2025 letztendlich bestätigen.
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