Die Sicherheitsüberprüfung befindet sich in der Endphase, Barrick treibt das 7 Milliarden-Dollar-Projekt Reko Diq voran, das erste Ziel für 2028 bleibt unverändert.
⑴ Ein leitender Angestellter von Barrick Gold sagte am Mittwoch, dass das Unternehmen in der Endphase der Überprüfung der Sicherheitsvorkehrungen für das Reko Diq Kupfer-Gold-Projekt gemeinsam mit den lokalen Strafverfolgungsbehörden Pakistans sei und parallel mit der Regierung daran arbeite, die Beschaffungsprozesse zu vereinfachen. Bei diesem Projekt handelt es sich um eines der weltweit größten, unerschlossenen Kupfer-Gold-Vorkommen mit einer Bewertung von rund 70 Milliarden US-Dollar. Zuvor hatte Executive Chairman John L. Thornton von Barrick kürzlich eine Delegation nach Pakistan geführt, um den Projektfortschritt zu überprüfen und Finanzierungsfragen, Geräteeinkäufe sowie Sicherheitsmaßnahmen zu erörtern.⑵ Vor dem Hintergrund: Diese Sicherheitsbewertung erfolgt, nachdem Barrick im Februar dieses Jahres angekündigt hatte, aufgrund der sich verschlechternden Sicherheitslage und zunehmender bewaffneter Aktivitäten alle Aspekte des Projekts einer Überprüfung zu unterziehen. Ein koordinierter Angriff Ende Januar hatte Besorgnis über das Betriebsklima in der Provinz Belutschistan ausgelöst. Ahmed Hayat Lak, Geschäftsführer des staatlichen pakistanischen Öl- und Gasentwicklungsunternehmens, erklärte, dass der Projektstandort nicht mehr von Sicherheitsbedrohungen betroffen sei, zusätzliche Maßnahmen den Schutz jedoch weiter verstärken könnten. Internationale Kreditgeber haben nach eigenen Bewertungen Vertrauen in die bestehenden Sicherheitsvorkehrungen geäußert; weitere Investoren meldeten ebenfalls Interesse an einer Beteiligung an. ⑶ Das Projekt wird in zwei Phasen entwickelt: In Phase eins ist ab 2028 eine Jahresverarbeitungskapazität von 45 Millionen Tonnen Erz geplant, Phase zwei soll bis 2034 auf 90 Millionen Tonnen pro Jahr ausgebaut werden. Über den gesamten Projektzyklus werden etwa 70 Milliarden US-Dollar Free Cashflow und 90 Milliarden US-Dollar operativer Cashflow erwartet. Barrick hält 50 Prozent der Anteile, die pakistanische Bundesregierung und die Provinzregierung von Belutschistan jeweils 25 Prozent. Derzeit verhandeln beide Parteien zudem über die Vergabe von Lieferverträgen für schwere Bergbaumaschinen im Rahmen eines Bieterverfahrens. Gemäß der Vereinbarung liegt die Verantwortung für die Sicherheit beim Gastland — der Regierung Pakistans.
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