Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA steigt auf 225.000 und erreicht damit den höchsten Stand seit Februar.
Golden Ten Data berichtete am 4. Juni, dass die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA für die Woche bis zum 30. Mai bei 225.000 lagen und damit über den erwarteten 213.000 sowie dem revidierten Vorwert von 212.000, was dem höchsten Stand seit der ersten Februarwoche entspricht. Der gleitende Vier-Wochen-Durchschnitt betrug 214.750 und lag über dem Wert der Vorwoche von 208.250. Die fortlaufenden Anträge auf Arbeitslosenhilfe betrugen 1,777 Millionen, was leicht unter den erwarteten 1,78 Millionen liegt. Der Anstieg bei den Erstanträgen signalisiert, dass sich die Lage am Arbeitsmarkt etwas abgeschwächt hat, bleibt jedoch auf relativ niedrigem und stabilem Niveau. Die fortlaufenden Anträge sind geringfügig zurückgegangen. Es ist zu beachten, dass es bei den fortlaufenden Arbeitslosengeldzahlen eine Woche Verzögerung gibt, sodass die Daten der nächsten Woche mit den Erstanträgen dieser Woche korrespondieren. Die Aktienmärkte in den USA verzeichneten im vorbörslichen Handel gemischte Entwicklungen: Dow-Jones-Futures stiegen um 1%, S&P-500-Futures fielen um 0,22% und Nasdaq-Futures gaben um mehr als 1% nach. Die Renditen der US-Staatsanleihen gaben nach: Die Rendite zweijähriger Staatsanleihen lag bei 4,039% (-4,5 Basispunkte); die zehnjährige bei 4,455% (-3,8 Basispunkte); die dreißigjährige bei 4,960% (-3,0 Basispunkte).
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