Japan wird Anthropic Claude Mythos einführen, um die Cybersicherheitsverteidigung im Bankensektor zu stärken.
BlockBeats berichtet, dass Japan ab dem 4. Juni Anthropic Claude Mythos zur Verteidigung von Bankennetzwerken einführen wird. Großbanken wie Mitsubishi UFJ, Mizuho und Sumitomo Mitsui erhalten Zugriff.
Der japanische Finanzminister Kazuki Katayama erklärte, dass die Regierung eine gemeinsame Arbeitsgruppe aus öffentlichem und privatem Sektor eingerichtet hat, um die potenziellen Risiken dieses Modells für das Finanzsystem zu bewerten. Laut Anthropic wurde die noch nicht öffentlich verfügbare Claude Mythos Preview speziell für defensive Cybersicherheitsaufgaben entwickelt. Sie kann für lokale Schwachstellenanalysen und Penetrationstests genutzt werden und hat bereits Tausende kritischer Schwachstellen auf führenden Betriebssystemen und Browsern entdeckt, darunter mehrere Zero-Day-Lücken.
Kazuki Katayama gab außerdem bekannt, dass einige japanische Finanzinstitute zuvor bereits im Rahmen beschränkter Zugangsvereinbarungen Unterstützung für Cybersicherheitsfunktionen von OpenAI GPT-5.5 erhalten haben.
Dieses Vorgehen zeigt, dass Unternehmen wie OpenAI und Anthropic den Einsatz fortschrittlicher Codemodelle im Bereich Cybersicherheit der Finanzbranche vorantreiben und diese als wichtige Werkzeuge zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit kritischer Infrastrukturen positionieren.
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