Technische Risiken für den Gold-Spotmarkt: Der Goldpreis könnte erneut die Unterstützung bei 4.420 US-Dollar testen
- Aus technischer Sicht könnte der Spot-Goldpreis erneut den Unterstützungsbereich bei 4.420 US-Dollar pro Unze testen. Sobald dieses Niveau nachhaltig unterschritten wird, wird erwartet, dass der Preis weiter in den Bereich von 4.367 bis 4.398 US-Dollar fällt.
- Derzeit bildet sich ein konvergierendes, absteigendes Keil-Pattern, dessen untere Begrenzung auf das Zielniveau von 4.398 US-Dollar verweist. Die vorangegangene Erholungsbewegung ab 4.367 US-Dollar folgte einem deutlich erkennbaren Fünf-Wellen-Muster nach oben.
- Im Rahmen der Fünf-Wellen-Struktur befindet sich das Tief der zweiten Welle bei 4.375 US-Dollar und stellt ein kurzfristigeres Abwärtsziel dar. Auf der Oberseite liegt der Widerstand bei 4.481 US-Dollar; ein dynamischer Ausbruch über diesen Widerstand könnte den Goldpreis weiter in den Bereich von 4.508 bis 4.541 US-Dollar treiben.
- Im Tageschart ergibt eine Retracement-Analyse des Aufwärtstrends von 4.097 auf 4.897 US-Dollar eine neutrale Konsolidierungszone zwischen 4.403 und 4.497 US-Dollar.
- Ein Unterschreiten der 4.403 US-Dollar würde die Fortsetzung des Abwärtstrends bestätigen, das nächste Ziel läge dann bei 4.286 US-Dollar. Gelingt hingegen ein nachhaltiger Ausbruch über 4.497 US-Dollar, eröffnet sich weiteres Aufwärtspotenzial mit der nächsten Zielzone zwischen 4.592 und 4.709 US-Dollar.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
AAVE durchbricht 130 US-Dollar
BTC übersteigt 77.000 USDT, 24-Stunden-Anstieg um 0,18%

SemiAnalysis: Flashspeicherherstellung „wechselt von Wolfram zu Molybdän“
Laut einer Analyse von SemiAnalysis hat der Durchbruch von über 300 Lagen bei 3D-NAND-Flash-Speichern dazu geführt, dass Wolfram-Drähte bei elektrischer Resistenz, chemischer Kompatibilität und Tieftlochfüllung an physische Grenzen stoßen, weshalb Molybdän zum Ersatzmaterial wird. Samsung hat 2024 bereits mit der Massenproduktion begonnen, Micron folgt 2025 und SK Hynix plant, Ende 2026 ein 375-Lagen-Produkt mit Molybdän-Technologie einzuführen. Für das Jahr 2027 wird erwartet, dass der Markt für Molybdän-Beschichtungsanlagen einen Umsatz von über 1 Milliarde Dollar erzielen wird.
