Citi: Der Hauptgrund für den Rückgang von Bitcoin ist der Mangel an neuer Anlegernachfrage, der Verkauf von Bitcoin durch Strategy ist nicht entscheidend.
Laut ChainCatcher und einem Bericht von CoinDesk erklärte Citi-Analyst Alex Saunders in seinem aktuellen Bericht, dass der jüngste Verkauf von Bitcoin durch Strategy zwar Marktschwankungen ausgelöst habe, das größere Problem jedoch im Mangel an neuer Investorennachfrage liege.
Der Bericht weist darauf hin, dass der Verkauf von Strategy Teil eines zuvor offengelegten steueroptimierten Plans sei und keine strategische Neuausrichtung darstelle. Wirklich bemerkenswert ist, dass der Spot-Bitcoin-ETF nun schon seit 11 aufeinanderfolgenden Tagen Nettoabflüsse verzeichnet hat – ein wichtiges Signal für die nachlassende Bereitschaft der Anleger zur Beteiligung. Analysten schätzen, dass die Zu- und Abflüsse bei ETFs rund 45% der wöchentlichen Preisschwankungen von Bitcoin erklären.
Darüber hinaus sinkt in diesem Jahr die Wahrscheinlichkeit, dass das Gesetz zur Strukturierung des US-Kryptomarktes verabschiedet wird, was mögliche positive Impulse schmälert. Das Institut geht davon aus, dass die Stimmung am Bitcoin-Markt angesichts fehlender regulatorischer Fortschritte und neuer Kapitalzuflüsse weiterhin gedämpft bleiben wird.
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