KI-Infrastruktur löst einen Boom bei „Rechenleistungsmetallen“ aus – Angebotsseitige „harte Einschränkungen“ werden zum zentralen Faktor
Laut Jinse Finance, am 4. Juni, während der globale Wettlauf um Künstliche Intelligenz (AI) weiter an Fahrt aufnimmt, erlebt die Welt derzeit eine neue Investitionswelle im Bereich der Recheninfrastruktur. Von internationalen Technologiegiganten, die ihre Investitionen in Rechenzentren kontinuierlich erhöhen, über das inländische Projekt "Eastern Data, Western Computing", das beschleunigt vorangetrieben wird, bis hin zur rasanten Nachfrage nach AI-Servern, optischen Modulen und fortschrittlicher Verpackungstechnik – eine Reihe bislang eher nischenhafter Metallsorten erfährt aktuell eine Neubewertung ihres Wertes. Seit Jahresbeginn haben sich Metallarten wie Kupfer, Zinn, Indium, Germanium und Gallium, die vom Markt als "Rechenleistungsmetalle" bezeichnet werden, kollektiv stark entwickelt. Dabei verzeichnete der führende Futures-Kontrakt für Zinn in Shanghai einen kumulierten Anstieg von nahezu 40 %, der Preis für Kupfer steigt stetig an, und die Preise einiger seltener Dispersionsmetalle wie Indium und Germanium haben sich sogar verdoppelt. Am 3. Juni erreichte der führende Zinn-Futures-Kontrakt in Shanghai während des Handels 450.000 Yuan pro Tonne, was den höchsten Stand der letzten drei Monate darstellt. Im Vergleich zum Nachfragewachstum konzentriert sich der Markt jedoch mehr auf die anhaltenden Angebotsengpässe auf der Lieferseite. Gu Fengda, Chefanalyst bei Guosen Futures, ist der Ansicht, dass die wahre Kernlogik hinter der aktuellen "Rechenleistungsmetall"-Rallye nicht im AI-Konzept selbst liegt, sondern im anhaltend knappen Angebot und der daraus folgenden Ressourcenknappheitsprämie. (Sina Finance)
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