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Die kanadische Industrieproduktion wächst seit Monaten, die Auftragslage im Mai ist extrem hoch; Hamsterkäufe aus Angst vor Krieg gelten als Hauptursache.

Die kanadische Industrieproduktion wächst seit Monaten, die Auftragslage im Mai ist extrem hoch; Hamsterkäufe aus Angst vor Krieg gelten als Hauptursache.

汇通财经汇通财经2026/06/01 13:38
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  1. Am Montag veröffentlichte Daten zeigen, dass das kanadische verarbeitende Gewerbe im Mai den zweiten Monat in Folge expandierte. Erwartete Preissteigerungen und Sorgen über Produktknappheit, ausgelöst durch den Krieg im Nahen Osten, dürften die Kundennachfrage weiter angeheizt haben.
  2. Der S&P Global Kanada Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe lag im Mai bei 52,9 – nur leicht unter dem Aprilwert von 53,3, aber weiterhin über der Wachstumsschwelle von 50. Seit Januar liegt der Index ununterbrochen bei oder über 50.
  3. Der Chefökonom für Marktinformationen bei S&P Global Market Intelligence erklärte, getragen vom weiteren Wachstum bei Produktion und Neuaufträgen habe die kanadische Industrie im Mai eine solide Expansion erfahren. Unternehmen berichteten von einer allgemein anziehenden Nachfrage und Erfolgen bei der Gewinnung neuer Kunden, obwohl die Unsicherheit durch Trumps Zolldiskussionen und den Iran-Krieg die Produktmärkte weiterhin belaste.
  4. Der Teilindex für neue Aufträge lag bei 53,9 und damit leicht unter dem Aprilwert von 55,0; der Beschäftigungsindikator stieg auf 51,1 und somit auf den höchsten Stand seit Oktober 2024. Der Einkaufsbestandsindex erhöhte sich von 50,7 im April auf 51,3 und notierte damit auf dem höchsten Wert seit August 2024.
  5. Die Anfälligkeit der Lieferketten ist deutlich; Unternehmen berichteten über Verzögerungen auf internationalen Schifffahrtsrouten, während der entsprechende Indikator für Lieferzeiten auf 44,1 sank – der größte Rückgang seit Oktober 2022. Unterstützt durch steigende Kraftstoffpreise erhöhten sich sowohl die Input- als auch die Outputkosten auf das höchste Niveau seit Juli 2022. Der Inputpreisindex stieg von 64,8 auf 66,5, der Outputpreisindex von 58,1 auf 62,0.
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