Die Resolv Foundation veröffentlicht einen Wiederherstellungsplan für den USR-Sicherheitsvorfall im März.
ChainCatcher berichtet, dass die Resolv Stiftung den umfassenden Wiederherstellungsplan für den USR-Sicherheitsvorfall vom 22. März bekannt gegeben hat. Durch diesen Vorfall gelangten illegal geprägte USR-Token auf den Markt, das Protokoll sah sich gezwungen, den Betrieb einzustellen und in den Wiederherstellungsmodus zu wechseln. Der Wiederherstellungsrahmen folgt dem Designprinzip des Protokolls: USR nimmt die Vorrangstellung ein, während RLP als nachgeordnete Ebene die Verluste trägt. Das Wiederherstellungskonzept unterscheidet nach Benutzerkategorien und umfasst USR/wstUSR-Direktinhaber, LP-Positionen, Nutzer von Kreditmärkten, RLP-Inhaber, USR Yield Maxi Tresore, Pendle-Positionen und andere strukturierte Produkte.
USR/wstUSR, die vor dem Vorfall gehalten wurden, können im Verhältnis 1:1 gegen USDC getauscht werden. Solche, die nach dem Vorfall erworben wurden, werden im Verhältnis 1:0,5 gegen USDC getauscht. Der Referenzpreis für RLP wird auf 55% des letzten Referenzpreises vor dem Vorfall zurückgesetzt, d. h. 1 RLP kann gegen 0,71 USDC sowie zusätzlich 2,71 RESOLV-Token pro RLP eingetauscht werden. Die Stiftung verwendet 10% des Gesamtangebots an RESOLV-Token für den Ausgleich, davon werden 70% an betroffene RLP-Inhaber verteilt. Anspruchsberechtigte Nutzer können ihre Ausgleichszahlungen im Zeitraum vom 26. Mai bis 26. August beantragen.
Zugleich startet Resolv eine neue Geschäftssparte namens Vault Street, die sich auf den Vertrieb tokenisierter Real-World Assets konzentriert. Das erste Produkt, primeUSD (ein gehebeltes RWA-Produkt), befindet sich bereits in einer privaten Testphase und wird voraussichtlich im Juni vollständig für die Öffentlichkeit freigegeben.
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