Analyse: Das extreme Narrativ vom Platzen der „KI-Blase“ dürfte kurzfristig schwer sichtbar werden
ChainCatcher berichtet, dass laut einem Forschungsbericht von CITIC Securities der Rückgang der US-Aktien am 20. November hauptsächlich durch makroökonomische Faktoren verursacht wurde und nicht durch einen panikartigen Ausverkauf aufgrund einer geplatzten AI-Blase. Die Hauptursache für diese Korrektur war die unerwartet starke Entwicklung der US-Beschäftigungsdaten im September in Kombination mit den restriktiven Aussagen der Federal Reserve, was zu Gewinnmitnahmen am Markt führte. Angesichts der sich abschwächenden US-Arbeitsmarktdaten könnte die Sitzung der Federal Reserve im Dezember den Höhepunkt der aktuellen „hawkish panic“-Stimmung markieren. Danach könnte sich der Marktfokus auf das politische Ringen um die Nominierung des neuen Federal Reserve-Vorsitzenden durch Trump verlagern.
Die Fundamentaldaten des AI-Sektors bleiben stabil. Angesichts des exponentiellen Wachstums von Token, bestehender Engpässe in der Lieferkette sowie der starken Cashflows und Bilanzen der vier großen Technologiekonzerne ist es kurzfristig unwahrscheinlich, dass das extreme Narrativ eines „AI-Blasenplatzens“ Realität wird.
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