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DBS und JPMorgan arbeiten an der Entwicklung eines bankenübergreifenden Rahmens für tokenisierte Einlagen

DBS und JPMorgan arbeiten an der Entwicklung eines bankenübergreifenden Rahmens für tokenisierte Einlagen

CointribuneCointribune2025/11/13 04:10
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Von:Cointribune
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Finanzinstitute weltweit treiben ihre Bemühungen zur Tokenisierung stetig voran, um Vermögensübertragungen und Abwicklungen zu vereinfachen. Im Zuge dieses Wandels arbeiten Singapurs DBS Bank und J.P. Morgans Kinexys gemeinsam daran, ein Interoperabilitäts-Framework zu schaffen, das es ermöglicht, tokenisierte Einlagen reibungslos über ihre jeweiligen Blockchain-Plattformen zu transferieren.

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Kurz gefasst

  • DBS Bank und J.P. Morgan arbeiten zusammen an der Entwicklung eines Frameworks, das es ermöglicht, tokenisierte Einlagen nahtlos über ihre Blockchain-Plattformen zu transferieren.
  • Im vorgeschlagenen System könnte ein J.P. Morgan-Kunde tokenisierte Einlagen auf der Base-Blockchain an einen DBS-Kunden senden, der denselben Wert über die DBS Token Services erhält.

Nahtlose Cross-Bank-Token-Transaktionen ermöglichen

Das geplante System zielt darauf ab, die Übertragung und Abwicklung von tokenisierten Einlagentransaktionen auf öffentlichen und erlaubnisbasierten Blockchains zu erleichtern und einen Maßstab für plattformübergreifende Interoperabilität zu setzen. Jede Bank bietet ihren Kunden derzeit rund um die Uhr Liquidität und sofortige Zahlungsabwicklung innerhalb ihrer eigenen Blockchain-Umgebung. Diese Zusammenarbeit soll diese Dienstleistungen erweitern, indem beide Institute durch interoperable Kanäle verbunden werden, die Cross-Bank-On-Chain-Transaktionen zwischen verschiedenen Blockchain-Netzwerken ermöglichen.

Im vorgeschlagenen Setup könnte ein J.P. Morgan-Kunde J.P. Morgan Deposit Tokens (JPMD) über die öffentliche Base-Blockchain an einen DBS-Kunden übertragen. Der Kontoinhaber bei DBS würde dann denselben Wert über die DBS Token Services erhalten, wodurch die Parität der tokenisierten Einlagen auf beiden Plattformen gewahrt bleibt. Dieser Ansatz unterstützt Konsistenz und Vertrauen in einem Multi-Chain-Finanzsystem.

Zusammenarbeit für zuverlässige tokenisierte Vermögenswerte

Naveen Mallela, Global Co-Head von Kinexys bei J.P. Morgan, erklärte, dass die Initiative den Fokus des Unternehmens auf die Entwicklung fortschrittlicher Finanzinfrastruktur durch Zusammenarbeit und Expertise widerspiegelt. Er fügte hinzu, dass „die Zusammenarbeit mit DBS in dieser Initiative ein klares Beispiel dafür ist, wie Finanzinstitute zusammenarbeiten können, um die Vorteile von tokenisierten Einlagen für institutionelle Kunden weiter auszubauen, während die Einheitlichkeit des Geldes gewahrt und die Interoperabilität über Märkte hinweg sichergestellt wird.“

Rachel Chew, Group Chief Operating Officer und Head of Digital Currencies bei DBS Bank, betonte ergänzend, dass mit dem zunehmenden Aufschwung digitaler Vermögenswerte Interoperabilität entscheidend sei, um Marktfragmentierungen zu reduzieren und die sichere Bewegung tokenisierter Gelder über verschiedene Systeme hinweg zu ermöglichen, sodass deren voller Wert erhalten bleibt.

Globaler Aufschwung für tokenisierte Einlagen

Die Zusammenarbeit zwischen DBS und J.P. Morgan ist Teil eines breiteren Branchentrends hin zu blockchainbasierten Einlagen. Im Vereinigten Königreich nehmen mehrere große Banken – darunter Barclays, Lloyds und HSBC – an einem Live-Pilotprojekt für tokenisierte Sterling-Einlagen teil. Dieses Projekt, das bis Mitte 2026 laufen soll, zielt darauf ab, die praktischen Vorteile aufzuzeigen, die tokenisierte Einlagen für Einzelpersonen, Organisationen und den gesamten britischen Markt bieten können.

Diese Entwicklung spiegelt sich auch in internationalen Studien wider. Laut einer Studie der Bank for International Settlements (BIS) aus dem Jahr 2024 haben etwa ein Drittel der Geschäftsbanken in den untersuchten Regionen die Nutzung von tokenisierten Einlagen initiiert, getestet oder erforscht.

In einem verwandten Schritt wurde im Oktober berichtet, dass die Bank of New York Mellon tokenisierte Einlagen als Teil ihrer Bemühungen prüft, Zahlungen über Blockchain-Netzwerke zu ermöglichen. Diese Entwicklung zeigt das anhaltende Engagement globaler Finanzintermediäre, On-Chain-Abwicklungen auszuweiten und Blockchain-Technologie in den regulären Bankbetrieb zu integrieren.

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