Europäische Bankenaufsichtsbehörde: Aktuelle Kryptoregulierung kann Stablecoin-Risiken bereits bewältigen, keine dringende Überarbeitung erforderlich
ChainCatcher berichtet, dass die European Banking Authority (EBA) erklärt hat, dass das derzeitige EU-Kryptowährungsregulierungsgesetz, der Markets in Crypto-Assets Act (MiCA), ausreichend ist, um Risiken im Zusammenhang mit Stablecoins zu adressieren, und keine dringende Überarbeitung erforderlich ist.
Obwohl die European Central Bank (ECB) und der European Systemic Risk Board (ESRB) zuvor davor gewarnt haben, dass Stablecoins eine Bedrohung für die Finanzstabilität darstellen könnten und ein Verbot des „Multi-Issuer“-Modells gefordert haben, bleibt die EBA bei ihrer Ansicht, dass die bestehenden Regeln bereits die notwendigen Instrumente zur Verwaltung von Liquiditäts- und Rücknahmerisiken bieten. Ein EBA-Sprecher erklärte, dass man zwar die Bedenken des ESRB hinsichtlich des Risikos von „groß angelegten Rücknahmeanfragen“ teile, diese Risiken jedoch weitgehend von der Betriebsweise und dem Geschäftsumfang der Stablecoin-Emittenten abhängen. Gemäß dem MiCA-Gesetz müssen Stablecoin-Emittenten ausreichende Reserven halten, Transparenzpflichten erfüllen und der Aufsicht durch die Regulierungsbehörden unterliegen.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Das politische Risiko steigt erneut! Die Finanzpolitik der Präsidentschaftskandidaten steht im direkten Wettstreit, und die Aktienkurse der drei größten französischen Banken fallen kollektiv.
Aufgrund einer entscheidenden Debatte, die am Donnerstag stattfinden wird, und der Erwartung, dass die Präsidentschaftskandidaten ihre Visionen für das Land darlegen, sind erneut Bedenken hinsichtlich politischer Instabilität aufgekommen, was zu einem Rückgang der französischen Bankaktien geführt hat.

Umsatz und Absatz steigen! LOT.US verzeichnet in der ersten Hälfte 2026 eine Auslieferungssteigerung von 39% im Vergleich zum Vorjahr.
Lotus Technology lieferte im ersten Halbjahr weltweit 39 % mehr Fahrzeuge aus und erreichte 3.904 Einheiten. Der Umsatz stieg um 23 % auf 268 Millionen US-Dollar. Das neu eingeführte Plug-in-Hybridmodell For Me trieb das Wachstum sowohl auf dem chinesischen als auch auf dem globalen Markt an, wobei der Erfolg des Mehrantriebs-Strategiewandels deutlich wurde.


